Neo-Bayern-Trainer Ancelotti hofft auf Titel für Italien

Ancelotti arbeitet zwar künftig in Deutschland, hofft aber auf Italien

Ancelotti arbeitet zwar künftig in Deutschland, hofft aber auf Italien

Nach Ansicht des neuen Bayern-Trainers Carlo Ancelotti gibt es im Fußball-EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien keinen klaren Favoriten. "Vor der EM wäre die Prognose für dieses Spiel leicht gewesen, jetzt ist sie es nicht mehr", sagte er dem "Corriere dello Sport" (Mittwoch). "Schon vor dem Sieg gegen Spanien hat diese Nationalelf gezeigt, wozu sie fähig ist. Für mich ist es 50:50."

Die Teams treffen am Samstagabend (21.00 Uhr) in Bordeaux aufeinander. Der Ex-Internationale will dann natürlich seiner Heimat Italien die Daumen drücken. "Ich bin Italiener, habe selbst dieses Trikot getragen. Und mir gefällt der Geist dieses Teams, auch wenn es gegen Deutschland wirklich hart wird", betonte Ancelotti. Das Team von DFB-Bundestrainer Joachim Löw sei "eine außergewöhnliche Mannschaft, ohne Schwachpunkte. Es ist ein Vergnügen, sie auf dem Platz zu sehen."

Der 57-jährige Ex-Trainer von Real Madrid, Juventus Turin und dem AC Milan, der mit der neuen Saison den deutschen Rekordmeister FC Bayern München übernimmt, verfolgt die Spiele der EM in Frankreich intensiv. Am besten habe ihm bisher der Bayern-Zugang Renato Sanches gefallen, sagte er dem Blatt. Der Portugiese sei "ein Phänomen", schwärmte Ancelotti vom 18-jährigen Toptalent.