Kommunikation braucht System
Montagmorgen, 9 Uhr. Der Jour Fixe findet per Videokonferenz mit einem anderen Standort statt, den Besprechungsraum hat jemand vorher im Online-Buchungssystem reserviert. Die Agenda kam per E-Mail. Rückfragen laufen über Slack, ein Dokument landet im Teams-Chat. Mittags meldet sich eine Kundin per WhatsApp, das Angebot soll aber formal per Mail rausgehen. Am Nachmittag noch ein spontaner Videocall am Schreibtisch, also kommen Laptopkamera und Noise-Cancelling-Kopfhörer zum Einsatz. Irgendwo unterwegs geht eine wichtige Entscheidung verloren, weil niemand mehr weiß, in welchem Kanal sie gefallen ist.
Willkommen in der modernen Arbeitswelt. Die Frage lautet längst nicht mehr, ob man digital kommuniziert, sondern wie. Ist die Infrastruktur dahinter so aufgestellt, dass Kommunikation verlässlich, vollständig und möglichst komfortabel möglich ist?
Kommunikation als Aufgabe der Infrastruktur
Hybride Teams, verteilte Standorte, Kund:innenanfragen über Chat, E-Mail und Telefon gleichzeitig: Die Kommunikationsanforderungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Wer heute intern wie extern gut kommuniziert, hat das meist nicht zufällig geschafft, sondern aktiv dafür gesorgt. Stabile Vernetzung braucht Systeme, die zusammenspielen. Konkret könnte das zum Beispiel ein Buchungssystem sein, das sich automatisch mit dem Kalender synchronisiert. Auch der Zugang von unterwegs ist in Zeiten von remote work essenziell.
Rein technisch steht dem nichts im Weg: Laut dem Digital Decade Report 2025 der EU-Kommission gehört Österreich mit einer 5G-Abdeckung von 99,5 Prozent in besiedelten Gebieten zu den bestversorgten Ländern in Europa. Glasfaseranschlüsse bis ins Haus haben aber nur 44,8 Prozent der Haushalte, was unter dem EU-Schnitt von 69,2 Prozent liegt. Stabile Videokonferenzen und unbegrenzter Zugang zu den nötigen Programmen sind also nicht für jede:n im Homeoffice selbstverständlich.
Datenkompetenz entscheidet über die Zukunftsfähigkeit des Standorts Österreich. Entscheidend ist, sie verantwortungsvoll zu nutzen und daraus nachhaltige Wertschöpfung zu schaffen.
Kundenvorstand der Erste Bank Österreich
Wie Kommunikation von intelligenten Daten profitiert
Jedes verschickte Meme und jede Chatnachricht landet auf einem Speicher. In Zukunft wird es einen Unterschied machen, wie Unternehmen mit diesen wertvollen Daten umgehen. Wer fortschrittlich denkt, nutzt diese Quellen und zieht daraus zentrale Schlüsse. In der Praxis könnte das so aussehen: Ein Handelsunternehmen, das seine Kund:innendaten auswertet, weiß, wann welche:r Kund:in Bedarf hat und meldet sich zum richtigen Zeitpunkt, über den richtigen Kanal – beispielsweise mit einem Reminder in Form eines Newsletters samt Rabattcode wenn der Vorrat an bestellten Kaffeekapseln voraussichtlich aufgebraucht ist. Ein anderes Beispiel: Ein Serviceteam, das alle Anfragen zentral erfasst, erkennt, ob ein Problem öfter auftaucht und kann somit reagieren, bevor es eskaliert.
Das setzt freilich voraus, dass Daten überhaupt verfügbar sind und dass die technische Grundlage stimmt. Beides fehlt noch häufig. Statistik Austria hat dazu erhoben, dass nur 25 Prozent der österreichischen KMUs im Jahr 2025 Datenanalyse genutzt haben, europaweit waren es 39 Prozent. Auch beim Einsatz von Cloud-Technologien liegt Österreich mit 40 Prozent etwas unter dem EU-Schnitt. Hier gäbe es also noch Potenzial, das sich wirtschaftlich nutzen ließe.
Wir begleiten Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft – mit Wissen, das Entscheidungen besser macht, und Lösungen, die Potenziale freilegen. Darum unterstützen wir die Kategorie Smarte Infrastruktur & Datenintelligenz: Sie zeigt, wie viel möglich wird, wenn man Konnektivität und Daten nicht nur sammelt, sondern intelligent nutzt.
Bereichsleiter Großkunden, Drei Österreich
Bessere Informationen, bessere Zusammenarbeit
Ob ein Unternehmen smarte Infrastruktur einsetzt, zeigt sich im täglichen Leben. Etwa wenn ein Team in Wien und eines in Graz gemeinsam an einem Dokument arbeiten kann, ohne dass es sieben verschiedene Versionen gibt und der Gruppenchat chaotisch wird. Im modernen Arbeitsleben ist es notwendig, dass eine Besprechung digital vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden kann, ohne dass dabei Informationen auf der Strecke bleiben.
Diese Lösungen setzen nicht nur technologischen Fortschritt voraus, sondern profitieren von Entscheider:innen, die Kommunikationsprozesse zu einer Priorität machen. Das bedeutet in einem ersten Schritt eine sinnvolle Analyse: Wo geht Zeit verloren? Wo gehen Informationen unter? Wo entstehen Missverständnisse? Die wirksamsten Lösungen setzen bei diesen Fragen an und revolutionieren möglicherweise Prozesse oder schweißen Teams zusammen.
Zeig uns Kommunikation von morgen, zeig profil!
Dies sind auch die Projekte, die in der Kategorie „Smarte Infrastruktur & Datenintelligenz“ gesucht werden. Du hast ein Projekt realisiert, das zeigt, wie smarte Vernetzung und intelligente Datennutzung Unternehmen verändern? Dein Projekt schafft Effizienz, vereinfacht Arbeitsabläufe und erleichtert es Teams zusammenzuarbeiten?
Zeig Österreich, was möglich wird, wenn digitale Kommunikation als strategische Ressource gedacht wird und reiche deine umgesetzte Idee beim zeig profil award ein!
Hier geht„s zu den Teilnahmebedingungen und Infos zu Nutzungsrechten und Datenschutz.
Der award-Fahrplan 2026
Projekteinreichung: 9. Mai bis 23. August 2026
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Öffentlichkeitsvoting: 28. August bis 8. September 2026
Die Österreicher:innen können online für ihre Favoriten abstimmen. Die sechs meistnominierten Projekte werden von einer Jury bewertet.
Expert:innen-Jury: 16. September 2026
Eine unabhängige Jury evaluiert die Projekte der Finalist:innen und bestimmt eine:n Preisträger:in für jede Kategorie.
zeig profil award-Show: 8. Oktober 2026
Die Verleihung des awards findet mit allen Nominees, Business Angels, Inkubator:innen, Community-Partner:innen und geladenen Gästen in Wien statt.