Anna und Lukas: Die beliebtesten Babynamen 2014

George hat es trotz einer Charmeoffensive noch nicht unter die Topplätze der österreichischen Babynamen geschafft

George hat es trotz einer Charmeoffensive noch nicht unter die Topplätze der österreichischen Babynamen geschafft

Anna und Lukas haben im Vorjahr die Hitliste der mit österreichischer Staatsbürgerschaft zur Welt gekommenen Babys angeführt. Das ergab die Auswertung der 32.114 neugeborenen Mädchen und 34.368 Buben.

Bei der Namensgebung setzen frischgebackene Eltern hierzulande weiter auf "Altbewährtes". Anna und Lukas haben im Vorjahr die Hitliste der mit österreichischer Staatsbürgerschaft zur Welt gekommenen Babys angeführt. Das ergab die Auswertung der 32.114 neugeborenen Mädchen und 34.368 Buben, wie die Statistik Austria am Montag bekannt gab.

Anna bereits 2012 und 2013 auf Platz eins

Bei 836 Mädchen (2,6 Prozent) wurde Anna in der Geburtsurkunde vermerkt. Bereits 2012 und 2013 war das der beliebteste Mädchenname, der seit 1992 durchgehend in den Top Ten aufscheint. Bei den Buben ist Lukas, der 812 Mal (2,4 Prozent) registriert wurde, überhaupt der Serien-Sieger der jüngeren Vergangenheit. Von 1996 bis 2012 fand er sich durchgehend an der Spitze. Lediglich 2013 musste er sich Tobias geschlagen geben, der im Vorjahr auf den fünften Rang abstürzte.

Sophia und Marie legen zu

Die Aufsteiger des vergangenen Jahres sind bei den Mädchennamen Sophia und Marie, die vom sechsten bzw. siebenten Rang auf den dritten bzw. vierten kletterten. Bei den Buben scheinen Jakob und David auf dem dritten bzw. vierten Rang auf, nachdem sie zuvor Platz fünf bzw. sechs belegt hatten. Jeweils Platz zwei belegten 2014 Hannah und Maximilian.

Die Top-Ten-Liste wird bei den Mädchen von Emma, Lena, Sarah, Sophie, Laura und Mia vervollständigt. Bei den Buben finden sich auf den Rängen sechs bis zehn Paul, Jonas, Felix, Alexander und Elias.

81.772 Babys in Österreich

Insgesamt 81.772 Babys haben im Vorjahr in Österreich das Licht der Welt erblickt. Die Statistik der Vornamen wird auf Basis der Meldungen der rund 1.400 Standesämter über Lebendgeborene ("Anzeige der Geburt") erstellt, wobei jene 66.482 Babys berücksichtigt wurden, die zum Zeitpunkt ihrer Geburt die österreichische Staatsbürgerschaft hatten.