Conchita Wurst im Song Contest Finale - Infos zu Live-Stream

Conchita Wurst im Song Contest Finale - Infos zu Live-Stream

Die bärtige Lady hat es geschafft: Conchita Wurst zieht für Österreich beim Eurovision Song Contest 2014 ins Finale am Samstag ein (Live-Stream ab 21 Uhr auf ORF eins). Die 25-jährige Dragqueen setzte sich mit ihrer Gänsehautballade "Rise Like A Phoenix" im zweiten Halbfinale des Musikwettbewerbs durch und errang mit Startplatz Nr. 6 im 15-köpfigen Teilnehmerfeld eines der begehrten zehn Finaltickets.

Der Aufstieg ins Finale ist geschafft, die Fans vor Ort umjubeln sie, und Österreichs Song-Contest-Hoffnung Conchita Wurst versucht, die Erwartungen in Kopenhagen zu dämpfen: "Wir haben noch ein gutes Stück vor uns." Auch könne man nicht davon sprechen, dass der Sieg nun ungeachtet der positiven Reaktionen greifbar sein: "Der Sieg ist dann greifbar, wenn ich die Trophäe in der Hand habe."

Dabei hatte Wurst einige Schreckminuten zu überstehen, bevor sie sich über ihr Finalticket freuen konnte, wurde sie doch erst als zehnter und damit letzter Kandidat genannt. Hier hat der Zufall der Dramaturgie in die Hände gespielt, wird die Reihenfolge der Verkündigung doch ausgelost: "Ich habe mir in dem Moment nur gedacht: Da sitzt doch hinter mir noch die Israeli - und die hat so eine Megastimme. Ich gönne es ihr von Herzen - aber bitte, bitte."

+++ Live-Stream am 10. Mai ab 21 Uhr auf ORF eins +++

Und schließlich war es Israel, das nach Hause fahren muss, während Wursts Reaktion eindeutig ausfiel: "Ich habe nur geweint." Mit etwas Abstand zeigte sich die Diva mit Gesichtsbehaarung nach ihrem Triumph jedenfalls überglücklich über den Einzug ins Finale: "Ich habe alles gegeben, was ich hatte - und das hat Gott sei Dank fürs Erste gereicht."

„Alles andere ist Zugabe”
Auf das glatte Eis einer Zielformulierung für die Finalrunde am Samstag ließ sich Wurst von den Medienvertretern jedenfalls nicht führen: "Ich habe das Halbfinale überstanden - alles andere ist Zugabe." Doch für diese Zugabe wird hart gearbeitet, laute das Motto doch jetzt weiterhin: "Nichts mit Party: Konzentration."

Die Startliste des Finales

1 Ukraine: Marija Jaremtschuk (Tick-Tock)
2 Weißrussland: Teo (Cheesecake)
3 Aserbaidschan: Dilara Kazimova (Start A Fire)
4 Island: Pollapönk (No Prejudice)
5 Norwegen: Carl Espen (Silent Storm)
6 Rumänien: Paula Seling & Ovi (Miracle)
7 Armenien: Aram Mp3 (Not Alone)
8 Montenegro: Sergej Cetkovic (Moj Svijet)
9 Polen: Donatan & Cleo (My Słowianie)
10 Griechenland: Freaky Fortune feat. Risky Kidd (Rise Up)
11 Österreich: Conchita Wurst (Rise Like A Phoenix)
12 Deutschland: Elaiza (Is It Right)
13 Schweden: Sanna Nielsen (Undo)
14 Frankreich: Twin Twin (Moustache)
15 Russland: Tolmatschowa-Schwestern (Shine)
16 Italien: Emma (La Mia Citta)
17 Slowenien: Tinkara Kovac (Round and Round)
18 Finnland: Softengine (Something Better)
19 Spanien: Ruth Lorenzo (Dancing In The Rain)
20 Schweiz: Sebalter (Hunter of Stars)
21 Ungarn: Andras Kallay-Saunders (Running)
22 Malta: Firelight (Coming Home)
23 Dänemark: Basim (Cliche Love Song)
24 Niederlande: The Common Linnets (Calm After The Storm)
25 San Marino: Valentina Monetta (Maybe)
26 Großbritannien: Molly (Children Of The Universe)

(APA/Red)