GoalControl reichte Beschwerde ein

Deutsches Kartellamt bestätigte GoalControl-Beschwerde

Das ZDF hatte zuerst über den Vorgang berichtet. Das deutsche Unternehmen GoalControl geht davon aus

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Das ZDF hatte zuerst über den Vorgang berichtet. Das deutsche Unternehmen GoalControl geht davon aus, dass die UEFA bei der Vergabe der Torlinientechnologie für die EM-Spiele in Frankreich an den Konkurrenten Hawk Eye/Sony keine korrekte Ausschreibung vorgenommen habe. GoalControl wird bei dieser Angelegenheit durch Anwalt Wolfgang Kau vertreten.

Auf Nachfrage der dpa bei GoalControl hieß es am Dienstag, ein Unternehmensvertreter wolle sich aktuell nicht äußern. Die Firma, die bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien den Zuschlag für die Torlinientechnologie erhalten hatte, verwies stattdessen auf ihre Anwaltskanzlei.

Die UEFA hatte das auch in der deutschen Bundesliga eingesetzte Hawk Eye als Anbieter für die Torlinientechnik bei der EM in Frankreich schon Mitte April ausgewählt. Die zehn EM-Stadien sind mit Hawk-Eye-Technik ausgestattet. Das UEFA-Exekutivkomitee hatte im Jänner beschlossen, dass diese technische Hilfe für Schiedsrichter bei der Torentscheidung während der EM in Frankreich eingesetzt wird