Die gesamte Familie Beckham (einschließlich der Partnerinnen der Söhne) bei einer Netflix-Premiere
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Nicht nur bei den Beckhams ist Kontaktabbruch ein Thema. Familiäre Entfremdungsprozesse nehmen unter Gen Z und Millennials epidemische Ausmaße an. Was sind die Ursachen?

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Was für eine Erleichterung! Nicola Peltz, die von Victoria Beckham gedemütigte Schwiegertochter, bekommt von ihrem Papi, dem Milliardär und Trump-Unterstützer Nelson Peltz, zum Trost eine Million Dollar monatliches Spielgeld. Seit Wochen dominiert Brooklyn Peltz-Beckhams Bruch mit seiner publicitywütigen Herkunftsfamilie die Boulevardmedien. Erst kürzlich kursierte ein Videoclip, in dem das „Nepo Baby“ Brooklyn als Teenager stolz verkündet, dass er sich über eine Million Follower auf Instagram freut, während sein Vater, die Fußball-Legende David Beckham, hämisch im Hintergrund blökt: „Weißt du, wie viel ich habe? 52 Millionen!“

Logisch, dass in einer Familie, in der jeder Sonntagsbraten, alle Fitnessexerzitien und jede häusliche Pediküre durch sämtliche verfügbaren Öffentlichkeitskanäle geschleust wird, auch dieses interne Drama „instagrammisiert“ wurde. Seine inzwischen auf 17 Millionen angeschwollene Follower-Gemeinde ließ der Erstgeborene des Ex-Spice-Girls und des Ex-Kickers wissen, dass jetzt „Schluss mit all den Lügen“ sei, „die meine Familie und ihr Team über mich verbreiten“: „Ich will mich mit meiner Familie nicht versöhnen. Ich werde auch von niemandem kontrolliert. Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern die Narrative über unsere Familie bestimmt. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich für mich selbst aufstehe.“

Grassierendes Phänomen

Eine Leerstelle, wie sie Brooklyn jetzt in der perfekt gefilterten Wir-sind-eine-Top-Familie-Inszenierung der Beckhams hinterlässt, ist inzwischen kein Exotikum mehr. 

Angelika Hager

Angelika Hager

leitet das Gesellschafts-Ressort