Holland gegen Argentinien: Fußball-WM 2014 Livestream Halbfinale

Holland gegen Argentinien: Fußball-WM 2014 Livestream Halbfinale

Live-Stream ORF eins) dreht sich alles um Lionel Messi und Arjen Robben. Die beiden Superstars werden in Sao Paulo in der Heimat mit Lob überhäuft. Es ist fast schon ein Wettlauf, in welchem der beiden Länder der eigene Mann höher gejubelt wird.

Es ist das Duell zweier außergewöhnlicher Fußballer mit unterschiedlicher Spielweise. Robben war bei der WM lauf FIFA-Angaben in fünf Spielen bereits 14 km mehr unterwegs als Messi. Letzterer beschränkt sich auf die entscheidenden Akzente. "Wenn er den Ball hat, weißt du nicht, wohin es geht", erklärte Argentiniens bisher letzter Weltmeister-Trainer Carlos Bilardo.

Messi der "Koch
Der Teamchef von 1986, der auch Argentiniens aktueller WM-Delegation angehört, zeigte sich mit der Entwicklung und den bisherigen Auftritten der Mannschaft zufrieden. "Und wir haben diesen Burschen, der dich kocht, wenn du ihn alleine lässt", kommentierte Bilardo die Unberechenbarkeit und Gefahr, die von "Phänomen" Messi ausgehe.

Bei den fünf bisherigen Siegen der Argentinier wurde Kapitän Messi viermal zum Spieler des Spiels gewählt. Der 27-Jährige vom FC Barcelona bereitete nicht nur im Achtelfinale gegen die Schweiz (1:0 n.V.) das Goldtor durch Angel di Maria vor, sondern erzielte in Brasilien auch die Hälfte der bisherigen argentinischen WM-Tore.

Den vier Volltreffern von Messi stehen deren drei von Robben gegenüber. Dennoch halten die Niederländer ihren Wirbelwind - Robben wurde bei der WM bereits mehrmals mit Spitzenwerten über 30 km/h gemessen - für den besseren Spieler. "Wer der Beste ist, Messi oder Robben? Arjen. Kein Zweifel möglich", meinte Ex-Teamchef Bert van Marwijk.

Robbens Entwicklung
Unter Van Marwijk hatten die Niederländer bereits vor vier Jahren in Südafrika das WM-Finale erreicht, scheiterten dort aber in der Verlängerung an Spanien. Die Großchance auf das Siegestor vergab ausgerechnet Robben. Seither hat der 30-Jährige aber eine enorme Entwicklung hinter sich. Bei der Finalrevanche im WM-Auftaktspiel gegen die Spanier (5:1) traf er im Doppelpack.

Mit seinen Tempodribblings auf der rechten Außenbahn und gefährlichen Haken zur Mitte hat Robben schon zahlreiche Verteidiger ins Schwitzen gebracht. "Messi stoppen?", fragte der frühere niederländische Stürmerstar Patrick Kluivert, nun Co-Trainer von Teamchef Louis van Gaal, rhetorisch. "Auch wir haben Spieler, die eine Partie mit nur einer Aktion entscheiden können. Wie wollen sie Robben aufhalten?"

Zumal die Defensive nicht gerade als das Prunkstück der Argentinier gilt. Das ist zweifellos der Spielmacher. "Messi bringt nicht nur Tore, sondern auch Ballbesitz. Er zieht Gegner auf sich und schafft Räume für seine Kameraden", erklärte Argentiniens Trainer Alejandro Sabella. Daher gesteht er es dem Barca-Star auch zu, bei Aufstellung und Taktik mitzureden. Bei den Niederländern dagegen ist Van Gaal der Chef.

Argentinien ohne di Maria
Argentiniens Fußball-Teamchef Alejandro Sabella muss am Mittwoch im WM-Halbfinale in Sao Paulo gegen die Holland auf einer wichtigen Position improvisieren. Mittelfeldstar Angel di Maria fällt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel wie befürchtet zumindest für das nächste Spiel aus. Danach werde man die Situation Tag für Tag neu analysieren, erklärte Teamarzt Daniel Martinez am Sonntag.

Holland - Argentinien (Mittwoch, 22.00 Uhr, , Live-Ticker auf news.at , Live-Stream ORF eins , Sao Paulo, Arena Corinthians, SR Cüneyt Cakir/TUR)

Mögliche Aufstellungen:

Holland: 1 Cillessen - 7 Janmaat, 3 De Vrij, 2 Vlaar, 4 Martins Indi, 15 Kuyt - 20 Wijnaldum, 10 Sneijder, 5 Blind - 11 Robben, 9 Van Persie

Ersatz: 22 Vorm, 23 Krul - 13 Veltman, 14 Kongolo, 6 De Jong, 8 De Guzman, 12 Verhaegh, 16 Clasie, 17 Lens, 18 Fer, 19 Huntelaar, 21 Depay

Fraglich: 2 Vlaar (Knieprobleme), 6 De Jong (Leistenverletzung), 18 Fer (Muskelverletzung im Oberschenkel)

Teamchef: Louis van Gaal

Argentinien: 1 Romero - 4 Zabaleta, 2 Garay, 15 Demichelis, 16 Rojo - 6 Biglia, 14 Mascherano, 8 Perez - 10 Messi, 9 Higuain, 22 Lavezzi

Ersatz: 12 Orion, 21 Andujar - 3 Campagnaro, 17 F. Fernandez, 23 Basanta, 5 Gago, 11 Maxi Rodriguez, 19 Ricky Alvarez, 13 A. Fernandez, 18 Palacio, 20 Aguero

Es fehlt: 7 Di Maria (Muskelverletzung im Oberschenkel)

Teamchef: Alejandro Sabella

Arena Corinthians in Sao Paulo

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