Leben mit dem Sterben: Gespräche mit unheilbar Kranken

Leben mit dem Sterben: Gespräche mit unheilbar Kranken

Wie fühlt sich ein Leben mit absehbarem Ende an? Kann man trotz unheilbarer Diagnose Freude und Glück empfinden? Welche Fragen quälen einen? Bereut man viel? Ist man wütend oder verbittert? Hilft der Glaube? Und wie stellt man sich den Tod vor, wenn er nicht mehr fern ist?

Wovor hat man die größte Angst: vor den Schmerzen, davor, zu viel versäumt zu haben, oder einfach davor, dass dann nichts mehr ist? profil sprach mit schwer Kranken über das Sterben und die großen Themen des Lebens und erlebte dabei Menschen, die trotz ihres Schicksals voll Humor, Gelassenheit und Lebensfreude sind; die es genießen, ihren letzten Lebensabschnitt in mobiler Hospizbetreuung zu Hause im Kreise ihrer Familie und Freunde verbringen zu können. Noch immer sterben fast 70 Prozent aller Österreicher in Spitälern oder Heimen, oft einsam, abgeschoben und nicht einmal notdürftig durch einen Paravent geschützt. Im Gesundheitssystem gibt es massive Versorgungsdefizite, denen mit „nervtötender Zögerlichkeit“ begegnet wird, so Caritas-Präsident Michael Landau, der auch als Seelsorger arbeitet. Im Zuge seiner Betreuungsarbeit machte er eine prägende Erfahrung: „Menschen die Würde zu bewahren, ist das Wichtigste in der Sterbebegleitung.“ ...

Lesen Sie die Titelgeschichte von Angelika Hager und Salomea Krobath in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper ( www.profil.at/epaper )!