Bayern in der Favoritenrolle

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Fußball. Bayern München vs. AS Roma

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Das erste Duell der beiden Clubs Bayern München und AS Roma endete vor zwei Wochen in Italien mit einem historischen 7:1 für die Bayern - einen ähnlichen Spaziergang werde es aber nicht mehr geben, warnte Österreichs zweifacher Sportler des Jahres, David Alaba. "Roma kommt, um Punkte mitzunehmen. Das ist eine sehr gute Mannschaft mit Spielern, die eine Partie alleine entscheiden können."

Bayern in der Favoritenrolle
Angst vor den Bayern werden die Italiener trotz des Debakels in Rom nicht haben, prophezeite Alaba. "Nur Respekt. Aber den haben wir auch vor ihnen." Trotz aller Tiefstapelei liegt die Favoritenrolle klar bei den Deutschen, die in dieser Saison keines ihrer insgesamt 15 Spiele in Meisterschaft, Cup und Champions League verloren haben. "Wenn wir einen guten Tag haben, ist es sicher nicht einfach, uns zu schlagen. Wir haben sehr viel Qualität in der Mannschaft und zeigen das auch", betonte der ÖFB-Teamspieler.

"Das war ein mentales Problem"
Während Alaba und Co. zuletzt ein prestigeträchtiges 2:1 gegen den großen Rivalen Dortmund bejubeln durften, setzte es für Roma ein 0:2 beim SSC Napoli - dadurch wuchs der Rückstand des Tabellenzweiten der Serie A auf Spitzenreiter Juventus auf drei Punkte an. Trainer Rudi Garcia beklagte nach der Niederlage am Vesuv den physischen Zustand seines Teams. "Das war ein mentales Problem und darf sich nicht wiederholen", erklärte Garcia. Auf die Frage, ob Roma immer gegen die Großen verliere, sagte der Franzose: "Gegen die Bayern werden wir sehen, ob es wirklich so ist."

ManCity hofft auf Bayern
Manchester City hofft in Gruppe E auf Schützenhilfe der Bayern. Derzeit fehlen dem englischen Meister, der ZSKA Moskau empfängt, zwei Punkte auf die zweitplatzierten Römer. "Wir müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen", forderte Stürmerstar Sergio Aguero. Der Argentinier schoss die "Citizens" am Sonntag zu einem 1:0-Derbysieg gegen Manchester United.

In Gruppe F könnte Paris St. Germain mit einem Heimsieg gegen APOEL Nikosia das Achtelfinal-Ticket lösen, sofern Ajax Amsterdam daheim gegen den FC Barcelona nicht gewinnt. Die Katalanen wären bei einem Pariser Punktgewinn und einem gleichzeitigen Erfolg in den Niederlanden ebenfalls fix weiter - allerdings befindet sich das Starensemble um Lionel Messi derzeit in einem Tief.

Nach den Niederlagen gegen Real Madrid und Celta Vigo ist beim erfolgsverwöhnten Club Krisenstimmung angesagt. Die Medien schossen sich zuletzt auf die "Blaugrana" ein, Vereinslegende Johan Cruyff warf Trainer Luis Enrique taktische Mängel vor. Kein Wunder also, dass Stürmer Luis Suarez einen flammenden Appell an die Fans richtete: "Sie müssen an uns glauben. Wir wollen unbedingt wieder zurückkommen und Trophäen gewinnen, denn wir sind die beste Mannschaft der Welt", behauptete der Uruguayer.

Der im Sommer um rund 80 Millionen Euro von Liverpool geholte Suarez spielte von 2007 bis 2011 für Ajax und freut sich auf die Rückkehr nach Amsterdam. "Es war eine großartige Zeit, ich habe viel gelernt und bin als Spieler gewachsen", sagte der 27-Jährige über seine Zeit in den Niederlanden.

Auch in Gruppe G könnten die Aufstiegsplätze am Mittwoch schon definitiv vergeben werden. Sollten Chelsea bei Maribor und Schalke (Christian Fuchs wohl Ersatz) bei Sporting Lissabon gewinnen, wären diese beiden Clubs weiter. Der FC Porto benötigt in Pool H für den Achtelfinal-Einzug einen Auswärtssieg gegen Athletic Bilbao und einen Heimerfolg von Schachtar Donezk gegen BATE Borisow.

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(APA/Red.)