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Ihr Ehemann Nr. 3 Arthur Miller nannte sie „das traurigste Mädchen”, Fotografen attestierten ihr die Fähigkeit, „die Kamera zum Orgasmus zu bringen.” Zeitlebens war Marilyn Monroe in Angst vor Ablehnung und wurde zum schillerndsten Star der Hollywood-Historie. Am 1. Juni wäre sie 100 geworden.

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Möglicherweise gibt der Sensationsfund aus dem Jahr 2011 mehr Aufschluss über das Seelenleben des bis heute größten Stars der Hollywood-Geschichte als sämtliche Feuilleton-Analysen, die anlässlich ihres 100. Geburtstags am 1. Juni erscheinen. Die rund 5000 Dokumente, die in einem beigen Aktenschrank gefunden wurden, stammen aus dem Besitz von Marilyn Monroes Finanzberaterin Inez Melson. Die Monroe starb 1962  mit einem 4000-Dollar-Minus auf der Bank. Sie lebte ihr Credo: „Geld interessiert mich nicht, ich will einfach nur wunderbar sein.“ Zahlreiche Rechnungen geben Aufschluss über ein Leben, in dem die Angst regierte: Der Löwenanteil ihrer Ausgaben ging für Arztbesuche, Psychiaterstunden und Krankenschwestern, die sie beim Pillenentzug unterstützen sollten, drauf. Einzelne Pillenrechnungen umfassten bis zu 30 Posten, Dom Pérignon wurde kistenweise geliefert, zum Hinunterspülen der Psychopharmaka.

Angelika Hager

Angelika Hager

leitet das Gesellschafts-Ressort