Modekrankheit Müdigkeit: Acht Gründe für die Ermattung der Gesellschaft

Modekrankheit Müdigkeit: Acht Gründe für die Ermattung der Gesellschaft

Matt, ausgebrannt, am Limit: Müdigkeit ist zum Modephänomen einer rund um die Uhr beschäftigten Gesellschaft geworden. Dabei arbeiten wir keineswegs mehr als die Generationen vor uns, sondern oft einfach nur falsch. Die wahren Ursachen für die kollektive Kraftlosigkeit und wie wir uns wieder munter machen.

Ermattung am Mittag, gefolgt von kraftlosen Kaffeekuren und der Erkenntnis: Hilft alles nichts. Die Schlappheit bleibt. Und sie wird erst vergehen, wenn die Schlaflosigkeit sie ablöst. Irgendetwas ist durcheinandergeraten. Was, ist nicht ganz klar. Warum, noch viel weniger. Eine seltsames Gespenst geistert durch unsere Gegenwart, es hat viele Namen – Erschöpfung, Müdigkeit, Verwehtheit – und noch viel mehr Ursachen, von denen aber keine schlüssig erscheint, denn eigentlich fehlt es uns ja an nichts, außer einem Quäntchen Schlaf möglicherweise. Wer solche Überlegungen aus eigener Erfahrung kennt, hat immerhin den Trost, nicht allein zu sein – im Gegenteil: Zeitdiagnostiker wie der Karlsruher Philosoph Byung-Chul Han sprechen gar von einer „Müdigkeitsgesellschaft“, die permanent am Rande des Sekundenschlafs entlang taumelt.

Keine Angst, dies soll keiner der inflationären „Burn-out“-Artikel werden.

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