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Gesellschaft
03/09/2020

profil-Morgenpost: Verzogen

Guten Morgen!

von Ines Holzmüller

Umzüge sind ja immer ein Stresstest – für Freundschaften, Beziehungen und auch eine Redaktion. Nach dem Rückkauf von profil durch den "Kurier" wurden nun die Umzugskartons gepackt, wir ziehen vom Donaukanal nach Heiligenstadt.

So verschieden die Charaktere sind, so verschieden auch der Inhalt der Kisten, die sich auf die Reise machen. Während manche quasi jederzeit zum Aufbruch bereit sind – nicht zuletzt seit Marie Kondo ist Minimalismus in Mode – mussten andere erst einmal sehr viel Müll entsorgen. In der Online-Redaktion waren das hauptsächlich Flaschen aufputschender Getränke; auch eine Tonne, deren Inhalt geschreddert wird, stand bereit – Festplatten wurden aber keine eingeworfen.

Reduktion ist das Schlüsselwort am Weg ins Großraumbüro: Gesellschafts-Chefin Angelika Hager musste ihr türkises Sofa, das immer wieder zum Treffpunkt für ressortübergreifende Plaudereien wurde, wegbringen. Aber auch beim Schleppen von sperrigen Möbeln kommt man ins Reden, wie Außenpolitik-Ressortleiter Martin Staudinger merkte, als er beim Versuch aufgeben musste, einen wuchtigen, gemusterten Lesesessel alleine fortzuschaffen.

Für die Überzahl an Büchern unseres Literaturkritikers Wolfgang Paterno musste das Antiquariat gerufen werden, während Gesellschafts-Redakteur Sebastian Hofer sein Hab und Gut in riesigen Plastiktaschen davonschleppte, in denen er wohl selbst Platz gehabt hätte. Ist das vielleicht die nächste Innovation der modernen Arbeitswelt, das portable Büro? Oder zumindest eine Möglichkeit, sich vor dem Coronavirus zu verstecken?

Wo Wirtschaftsressort-Leiter Michael Nikbakhsh in Zukunft seine vielen Akten zur Causa Eurofighter aufbewahren wird, bleibt natürlich geheim. Aber so viel sei verraten: Sie bergen noch Stoff für einige Geschichten.

Die nächste Morgenpost schreiben wir für Sie schon an unserer neuen Adresse – und eine bleibt ohnehin immer gleich: www.profil.at

Einen aufgeräumten Montag wünscht

Ines Holzmüller

P.S. Gibt es etwas, das wir an der „Morgenpost“ verbessern können? Das Sie sich von einem Newsletter auf jeden Fall erwarten? Das Sie ärgert? Erfreut? Wenn ja, lassen Sie es uns unter der Adresse [email protected] wissen.

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