Seitensprung und Religion: Wer am häufigsten fremdgeht

Seitensprung und Religion: Wer am häufigsten fremdgeht

Eine weltweite Umfrage des Online-Portals „Ashley Madison“, das Fremdgänge und Seitensprünge zum Geschäftsmodell hat, unter 105.000 Menschen kam zu einem äußerst überraschenden Ergebnis.

Keineswegs waren es vorwiegend Atheisten, die ihre Partner vorsätzlich betrügen wollten. Mit 1,4 Prozent stellen sie sogar nur ein äußerst kleines Grüppchen, das nur noch von den Zeugen Jehovas und den Hinduisten unterboten wird. Die weitaus größere Mehrheit setzt sich aus Evangelikalen, Katholiken und Protestanten zusammen. Der Soziologe Eric Anderson von der britischen Universität Winchester hat eine Erklärung für dieses Phänomen: „Menschen, die einen Glauben haben, nutzen diesen oft als Ventil für die Vergebung. Deshalb sind sie eher bereit, zu betrügen und sich dabei weniger schlecht zu fühlen.“

(Red)