Kelchsau im Bezirk Kitzbühel am 18. Juli 2021: Starkregen hat in der Nacht auf Sonntag zu Überschwemmungen und Vermurungen geführt.

© APA/ZOOM.TIROL

Fotogeschichte
07/20/2021

Unwetter und Überschwemmungen: Bilder des Ausnahmezustands

Nach den Unwettern in Deutschland gelten immer noch viele Menschen als vermisst. Auch in Österreich kam es zu Überschwemmungen. Nun laufen die Aufräumarbeiten an.

von Ida Wührer

Die Hochwasserkatastrophe gilt in Deutschland als Schwerste der letzten Jahrzehnte. Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Todesopfer in Deutschland auf über 150 gestiegen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Brücken, Straßen und Bahnstrecken liegen in Trümmern. In Erftstadt westlich von Köln suchen zahlreiche Menschen noch nach ihren Angehörigen. 

Am Montag entspannte sich die Lage in Nordrhein-Westfalen ebenso wie in den meisten anderen Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. In den kommenden Tagen soll es laut Wetterprognosen weitgehend trocken bleiben. Indes kommt es nun aber zu einer Debatte über Versäumnisse beim Bevölkerungsschutz. Eine britische Wissenschafterin warf den deutschen Behörden "monumentales" System-Versagen bei der Flutkatastrophe vor.

Auch in Österreich führten die Unwetter am Wochenende zu Überschwemmungen und Murenabgängen. In Tirol waren Kufstein und Kitzbühel stark betroffen, aber auch im Rest von Tirol gab es vereinzelt Vermurungen und Überschwemmungen. In Hallein laufen die Aufräumarbeiten nach der Sturzflut am Samstagabend weiterhin auf Hochtouren und auch in Niederösterreich sind sie am Montag in vollem Umfang angelaufen. Der Schaden ist groß heißt es. 

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