Matti Bunzl ist ein österreichischer Kulturanthropologe und Kulturwissenschaftler und Direktor des Wien Museums
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ESC-Superfan Matti Bunzl: „Ein guter Song ist wie eine Mini-Oper”

Der ESC ist das Megaevent Wiens. Song-Contest-Superfan Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, über sein Haus als Fan-Treffpunkt, das Phänomen Camp und seinen persönlichen Favoriten.

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Das Wien Museum verwandelt sich während der Song-Contest-Woche zu einem Eurofan House. Wie kann man sich das genau vorstellen?

Matti Bunzl

Die Institution ist relativ neu, es gab sie in Basel auch schon. Wir werden zu einem Ort, der den Fans gewidmet ist, wo sie abhängen und auch ihre jeweiligen Stars treffen können. Der österreichische Fanclub ist total nett, in anderen Ländern gibt es auch welche, die untereinander total zerstritten sind.

Sie gelten unter Ihren Mitarbeitern als glühender ESC-Fan, schon lange vor dem Wien-Event.

Bunzl

Ich war als Kind davon fasziniert, weil schon damals glühender Österreich-Patriot. Mein Lieblingssong war „Sonntag“ von Mess mit „Lizzi“ Engstler und Michael Scheickl. Meine Großeltern lebten in Israel, und dass Israel 1978 und 1979 den Song Contest zwei Mal gewonnen hat, war für mich damals extrem prägend. Das sind nach wie vor sehr starke Erinnerungen. Und dann habe ich natürlich noch eine private Komponente: Mein Mann (Hanns Martin Pfefferle, Anm.) ist ein echter Hardcore-Fan, dagegen bin ich nichts. Durch ihn bin ich da noch mehr hineingeschlittert. Er ist total aktiv beim Erstellen der Wikipedia-Seiten über Eurovision.

Was macht einen guten ESC-Song aus?

Angelika Hager

Angelika Hager

leitet das Gesellschafts-Ressort