AMS-Skandal um verschobene Millionen:
8,5 Mio. Euro bei Schweizer Finanzvermittler

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, weitet sich der AMS-Skandal um verschobene Millionen der Bundesbuchhaltungsagentur (BUHAG) weiter aus. Von den 16,5 Millionen Euro, die zwischen Jänner und September 2008 von den Konten der Republik abgezogen wurden, landeten 8,5 Millionen Euro auf einem Konto bei der Wiener Privatbank AG, Tochter der RLB Oberösterreich.

Zeichungsberechtigt war ein mittlerweile festgenommener Wiener Anwalt, der als Treuhänder des schweizerischen Finanzvermittlers Mühlethaler und Partner fungierte. 3,6 Millionen Euro gingen an das Privatinstitut Venetia, der Rest landete bei privaten Kleinanlegern. Wie "profil" weiter berichtet, hat Bereichsleiter Wolfgang W. bei einer Einvernahme durch die BUHAG die Ausstellung "unrichtiger Bestätigungen" gestanden, beteuert aber "selbst keinen einzigen Cent" eingestreift zu haben.

Unter den Investoren, die Gelder bei Venetia veranlagt hatten, findet sich auch ein Kitzbühler Geschäftsmann, gegen den die Justiz in Zusammenhang mit mutmaßlicher Steuerhinterziehung in der so genannten Liechtenstein-Affäre ermittelt.

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