Architektur: Die Bau-Meister

Eine junge Generation österreichischer Architekten setzt mit innovativen und unkonventionellen Konzepten neue Trends im Bauwesen – und findet inzwischen auch international Beachtung.

Die Großen der Szene sind auch der nicht fachkundigen Öffentlichkeit bestens bekannt: Gustav Peichl beispielsweise, dessen Wiener Messezentrum vor wenigen Wochen offiziell eröffnet wurde. Hans Hollein, soeben 70 Jahre alt geworden, sorgte zuletzt vor allem mit dem Soravia-Wing vor der Wiener Albertina für einigen Gesprächsstoff. Wilhelm Holzbauer entwarf die neuen Säle im Souterrain des Wiener Musikvereins, und Coop Himmelb(l)au zeichnet für die neue Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main verantwortlich – viele Architekten Österreichs genießen seit langem internationale Reputation.

Doch auch der kreative Nachwuchs hat sich vielfach bereits über die österreichischen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. „Es gibt viele innovative Architekten im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, die sehr erfolgreich sind“, konstatiert Volker Dienst, Initiator der Plattform „architectur in progress“, die sich der Vermittlung innovativer, junger österreichischer Architekten verschrieben hat. „Viele haben sich mit Gleichgesinnten zusammengeschlossen und arbeiten im Team an ihrem Erfolg und ihrer Idee“, so Dienst. profil präsentiert in der Folge – stellvertretend für eine neue Generation künstlerisch wie wirtschaftlich erfolgreicher Architekten – fünf Architekturbüros, deren Entwürfe und Arbeiten mittlerweile auch international anerkannt sind.