Bärig

Dass sich der Wolfsberger Bürgermeister Gerhard Seifried einen Karawankenbären an der Spitze der Kärntner SPÖ wünscht, freut die Bundespartei tierisch.

Seifried: Also guat, dann nimm i den Karawankenbären halt zruck.
Gusenbauer: Na endlich wirst vernünftig.
Seifried: Oba dann hätt ma wenigstens den gemeinen Saualpen-Iltis aufstellen sollen. Der hätt no dazua besser grochen als der Ambrozy.
Gusenbauer: Frechheit!
Seifried: Oder gfallt dir da Gailtaler Grottenolm besser?
I bin da net a so.
Häupl: Sag, wer is der Herr?
Gusenbauer: Der is a a Burgermaster.
Häupl: Na, da gratulier i oba.
Gusenbauer: Es gibt überhaupt kan Anlass für a Personaldebatte in Kärnten. Da Peda hat schön dazuagwonnen. Dass er nur Zweiter worden is, war halt a Pech. Des is sogar den Besten von uns scho passiert.
Häupl: Und dir ja a.
Seifried: I glaub, genau des hat er gmeint, Kollege.
Häupl: Wann mir zwa irgendwas sicher net san, dann Kollegen, du Wolfsberger Amöbe!
Seifried: Amöbe? Na, immer no besser als a Ottakringer Kanalratz.
Häupl: Tätst du morgen in der Früh eventuell gern mit’n Zahnbürschtl ins Leere fahren?
Gusenbauer: Burschen, gebts an Frieden! Des bringt do nix.
Seifried: Bitte, wann ma mei Sorge um de Partei net schätzt, dann kann i ja zum Jörgl gehen.
Häupl: Da ghörst eh hin. Hau di über de Häuser.
Gusenbauer: So. Jetzt muaß i oba wirklich a Machtwort sprechen …
Seifried: A Machtwort? Du? Da horchert i ja no früher auf die Biene Maja!
Gusenbauer: Michl?
Häupl: Hmm?
Gusenbauer: I halt eam.