Betriebs-Klima

Die Ernennung von Andreas Wabl zum Klimaschutzbeauftragten des Kanzlers hat die Grünen offenbar eher am falschen Fuß erwischt.

Glawischnig: Ein Feigenblatt is er, der Wabl. Mehr net. Was meinst du, Chef?
Pilz: Perfid is des. Wenn die Regierung nix zsammbringt beim Klimaschutz, wird’s heißen: Ihr warts ja a dabei.
Glawischnig: I hab den Chef gfragt. Bist du der Chef?
Pilz: No net.
Glawischnig: Sascha! A-lex-an-der! Red mit mir!
Pilz: Was muaß sie der oide Depp da wichtig machen? Wär er in da Steiermark blieben, hätt er a paar Vogelnester für den vom Aussterben bedrohten Purpur-Regenpfeifer in seine Haar eröffnet, hätt er genug für die Umwelt getan.
Glawischnig: Verdammt!
Pilz: Was?
Glawischnig: Der Purpur-Regenpfeifer is vom Aussterben bedroht?
Pilz: Was waaß i.
Glawischnig: Sollt ma da net sicherheitshalber a Menschenkette oder was machen?
Pilz: „Es ist die größte Herausforderung unserer Zeit“, hat der Gusi gsagt. „Und Andreas Wabl wird mich dabei unterstützen, diese Herausforderung zu bewältigen.“ Und als Nächstes sorgen sie dann für den Weltfrieden, de zwa Koffer!
Glawischnig: Vielleicht um die Wien-Zentrale von irgendan Multi?
Pilz: Hä?
Glawischnig: Die Menschenkette. Oder sollen si lieber a paar AktivistInnen mit ihre Nabelpiercings ans Radl vom Pröll hängen? Sascha, was sagst du?
Pilz: Sollt ma uns eigentlich Sorgen machen?
Glawischnig: Na klar! Wer kümmert si denn sonst um die arme Kreatur, wenn net wir?
Pilz: Den Sascha?
Glawischnig: Den Regenpfeifer.
Pilz: Irgendwie red ma ananaund vorbei. Oder was sagst du, Sascha?