Buwog-Provisionen seit Jänner bekannt:
Staatsanwaltschaft erhielt Tipp vor Monaten

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, weiß die Staatsanwaltschaft Wien seit fast einem Jahr von verdächtigen Buwog-Provisionen. Bereits am 15. Jänner 2009 hatte der frühere Immofinanz-Manager Hubert G. bei Staatsanwalt Norbert Haslhofer erstmals konkrete Hinweise auf "unübliche Vermittlungsprovisionen" in Zusammenhang mit dem Buwog-Deal 2004 geliefert.

Wenige Wochen später, am 12. März, brachte Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton Ramprecht bei einer Einvernahme sogar den Namen Peter Hochegger und dessen zypriotischen Briefkasten ins Spiel. Dennoch kamen die Ermittlungen erst in Gang, nachdem die Affäre im September publik geworden war. Gerhard Jarosch, Sprecher der Anklagebehörde, gegenüber "profil": "Die Causa Buwog ist bezogen auf den gesamten Immofinanz-Komplex nur ein Randthema, das ist nur ein Baustein unter vielen."

Wie "profil" weiter berichtet, wird entgegen anderslautender Medienberichte derzeit auch nicht gegen Karl-Heinz Grasser ermittelt. Dieser wird nach einer Anzeige der Grünen wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs nur auf dem Papier als "Beschuldigter" geführt. Jarosch: "Es gibt derzeit keine konkreten Ermittlungshandlungen gegen die Person Grasser."

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen profil! 44/09