Datenskandal bei der ÖBB weitet sich aus:
Illegale Krankenakten zu Personal verfasst

Wie das Nachrichtenmagagzin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, geht der Datenskandal im ÖBB-Konzern weiter als bisher bekannt. Körperliche Gebrechen, Verletzungen und ärztliche Befunde wurden im Konzern in großem Stil erfasst und auf Anweisung von oben in allen Bereichen des ÖBB-Konzerns zur Bewertung von Mitarbeitern herangezogen.

Die dubiosen bis ungesetzlichen Praktiken rissen unter der Ägide des im Juli abgelösten Personalchefs Franz Nigl ein. Sie reichen von Hausbesuchen durch Vorgesetzte über Rückkehrgespräche nach Krankenständen bis zu Formularen, in denen die Vorgsetzten eintragen mussten, woran ihre Mitarbeiter leiden.

In diesem Zusammenhang berichtet "profil" über einen besonders eklatanten Fall von Verletzung der ärztlichen Verschwiegenheitspflicht und des Datenschutzes. Zwei Mitarbeiter des Verschubs wurden nach einem Krankenstand zu einem Termin beim Betriebsarzt bestellt. Ihr Vorgesetzter bestand darauf, bei dem ärztlichen Gespräch dabei zu sein.

Alle Details zum Skandal können Sie auf profil.at nachlesen!