Dayli-Pleite: Drogeriehandelskette schrumpft

Dayli-Pleite: Drogeriehandelskette schrumpft

Die Insolvenz der Drogeriehandelskette Dayli wird für die Beschäftigten - vorwiegend teilzeitbeschäftgte Frauen - zur Zitterpartie.

Freitag vergangener Woche wurde bekannt, dass 1261 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - also rund ein Drittel des Personal - den Job verlieren.

Von den zuletzt 886 Filialen (von denen freilich nicht mehr alle offen hatten) werden nun 355 definitiv geschlossen, dazu das Lager Gröbming.

Die geplante Sanierung - und damit auch die Zukunft der Belegschaft - steht und fällt mit der beabsichtigten Hereinnahme von Investoren. Ohne frisches Geld wird es nicht möglich sein, neue Ware anzukaufen, um die bereits ausgedünnten Regale wieder zu befüllen.

NIK

+++ Der Dayli-Sanierer Rudolf Haberleitner verliert eine ­Million Euro in einer Sporttasche – der Novomatic-Konzern verliert in der Dayli-Pleite bis zu 25 Millionen Euro. Das Tagebuch einer Irrfahrt. +++