Die drei Weisen

Die SP-Spitze tut das einzig Richtige und reagiert auf klein- liche Kritik am blau-roten Pakt in Kärnten mit Gelassenheit.

Gusenbauer: Jetzt quargelt si der Broukal a no auf.
Cap: Als ob mir vo irgendwem Ratschläge brauchen täten. Mir!
Bures: Und der Amateur wollt amoi mein Job ham, kann ma si des vorstellen? Soll er do fragen gehen, ob ihn der Moskwitsch brauchen kann.
Cap: Der extrem überflüssige Froschfresser? Der heißt Moscovici.
Gusenbauer: Manchen is des überlegene taktische Gspür halt net gegeben.
Cap: Dann sollen s’ de Goschn halten. Oba sag des amoi an Häupl-Michl.
Gusenbauer: Was willst von an, der Veltliner zur Bärlauchsuppn trinkt …
Bures: Des müsst doch eigentlich an jeden klar sein, dass ma mit so an Axtidiom ka Politik mehr machen kann.
Cap: Axiom.
Bures: Ah ja. Mit de Fremdwörter hab i’s a bissl, wisst’s eh.
Gusenbauer: Spätestens, seit du glaubt hast, du sitzt in der Löwelstraßen, weil du beim Brahmaputra so gelenkig bist.
Cap: Dabei hab i do völlig klar gmacht, dass des mit dem Haider ja eh gar ka Koalition is. Manchmal hab i den Eindruck, i könnt genauso guat in a Plastiksackl reden.
Gusenbauer: Die Geschichte wird uns Recht geben.
Bures: Ha, lustig! So was Ähnliches hat ma da Schlögl-Karli heute a gmailt.
Gusenbauer: Na, wenigstens ana.
Bures: Und dann hat er no gschrieben: Da hätts oba glei mi nehmen können.
Gusenbauer: A wirklich trauriger Fall vo Selbstüberschätzung.
Bures: Eins interessierert mi oba scho no.
Cap: Was der Fischer-Heinzi dazu sagt?
Bures: Na. Was is eigentlich a Axiom?