Ernst Strasser kassierte 100.000 Euro
Beraterhonorar von Peter Hochegger

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, zieht der Skandal um die Millionenhonorare des PR-Fachmanns und Lobbyisten Peter Hochegger immer weitere Kreise. Nach profil-Recherchen standen gleich mehrere ehemalige österreichische Spitzenpolitiker auf Hocheggers Gehaltsliste. Der frühere ÖVP-Innenminister und aktuelle Europaageordnete Ernst Strasser kassierte von Hochegger zwischen 2006 und 2008 einen Betrag von 100.000 Euro. Wofür, ist nicht ganz klar. Strasser gegenüber "profil": "Herr Hochegger hatte einen ausländischen Kunden, der ein Problem hatte. Ich habe dabei geholfen, dieses Problem zu beseitigen." Dafür habe er, Strasser, ein vertraglich vereinbartes Honorar von "rund 100.000 Euro" erhalten.

Wie "profil" weiter berichtet, erhielten auch der frühere außenpolitische Sprecher der SPÖ Peter Schieder, Vater des amtierenden SP-Finanzstaatssekretärs Andreas Schieder, sowie SPÖ-Innenminister a. D. und -Pensionistensprecher Karl Blecha Zuwendungen von Hochegger - für angebliche Beratungstätigkeiten Hocheggers in Zusammenhang mit dem EU-Beitritt Bulgariens. Schieder gegenüber "profil": "Es ging um Beratungen zu EU-Standards, Europaratsfragen und Lösungen zur Korruptionsbekämpfung." Das von Hochegger bezahlte Honorar beziffert Schieder mit "ein paar tausend Euro, deutlich unter 10.000 Euro".

Blecha will ebenfalls an dem Bulgarien-Projekt mitgewirkt haben, wegen seiner, wie er sagt, "guten Kontakte nach Sofia". Auch er beziffert das Honorar mit "ein paar tausend Euro".

Die vollständige Story lesen Sie im kommenden "profil" 7/11!