Eurofighter-Abfuhr für Minister Darabos: EADS ignorierte Gegengeschäftswünsche

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, setzte es für Verteidigungsminister Norbert Darabos, SPÖ, in den Verhandlungen mit den Eurofighter-Produzenten eine empfindliche Niederlage. Im Dezember 2007 hatte das Verteidigungsministerium mit den Herstellern des Abfangjägers vier so genannte In-Service-Support-Verträge (ISS) im Gesamtausmaß von 177 Millionen Euro abgeschlossen.

In seinem jüngsten Rohbericht kritisiert der Rechnungshof, dass zu diesen Verträgen keine Gegengeschäfte abgeschlossen wurde.

Laut "profil" hatte das BMLV in den Verhandlungen über die vier Serviceverträgen mögliche Gegengeschäfte thematisiert. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf eine interne Unterlage des Amts für Rüstung und Wehrtechnik im Verteidigungsministerium. Sowohl die Eurofighter GmbH als auch die Konzernmutter EADS lehnten laut profil die gewünschten Gegengeschäftsvereinbarungen des BMLV ab.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie im aktuellen profil 18/2008.