Ex-Mitarbeiterin will Dinkhauser klagen: Keinen Arbeitsvertrag und dann Kündigung

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, feuerte der Tiroler ÖVP-Dissident seine engste Mitarbeiterin. Die Ex-Journalistin Claudia Montoya hatte den Parteivorsitzenden daran erinnert, dass sie und ihre Arbeitskollegen seit Monaten auf einen schriftlichen Dienstvertrag warten und hunderte Überstunden offen seien, die zum Teil bereits im vergangenen Nationalratswahlkampf angefallen waren. "Daraufhin hat er vor uns allen die Fassung verloren und geschrien: Dann müssen wir uns trennen!", sagt Montaya gegenüber "profil".

Dinkhauser will nicht von einem Rauswurf sprechen: "Wir trennen uns, weil es für sie keine passenden Aufgaben mehr gibt." Die Ansprüche Montoyas würden geprüft. Die geschasste Mitarbeiterin will jetzt klagen. Laut ihrem Anwalt Peter Vogel hat Dinkhauser eine Kündigung aus "verpönten Motiven" ausgesprochen: "Ein Dienstverhältnis zu beenden, weil man sich für Arbeitskollegen einsetzt oder eigene Ansprüche geltend macht, ist sittenwidrig."

Wie Boss Dinkhauser seine Fassung verlor, lesen Sie im profil 17/09!