Fünf-Punkte-Plan der SPÖ zeigt Wirkung: Faymann-Partei legt zu, ÖVP verliert weiter

Der Fünf-Punkte-Plan der SPÖ zeigt Wirkung - wenn schon nicht gegen die Teuerung, so doch für die SPÖ: Wären am kommenden Sonntag Nationalratswahlen, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 27% der Österreicher die SPÖ wählen - vor zwei Wochen waren es noch 26% gewesen. Die ÖVP hingegen verliert: Sie liegt mit 28% zwar noch vor der Kanzlerpartei - zuletzt hätten jedoch 31% ihr Kreuz bei der ÖVP gemacht. Die FPÖ würden nun 18% wählen (plus 1 Prozentpunkt), die Grünen 12% (minus 1 Prozentpunkt). Das BZÖ legte zu und käme nun auf 6% (zuletzt 4%).

In der Kanzlerfrage verlieren beide Spitzenkandidaten der Großparteien. Bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu wählen, würden nun 21% für den SPÖ-Frontmann Werner Faymann votieren (zuletzt 22%). 18% sähen den schwarzen Vizekanzler Wilhelm Molterer gerne an der Regierungsspitze (minus 1 Prozentpunkt). Alexander Van der Bellen von den Grünen würden, wie zuletzt, 12% wählen. Auch die Zustimmungswerte bei FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (8%) und BZÖ-Spitzenkandidat Jörg Haider (6%) blieben gleich.

Dennoch: Mehrheit gegen Bruch des Stillhalteabkommens
Wie "profil" in seiner neuen Ausgabe außerdem berichtet, lehnen 44% der Österreicher die Auflösung des rot-schwarzen Stillhalteabkommens durch die SPÖ ab. 42% der Befragten geben laut OGM-Umfrage an, sie begrüßten den SPÖ-Alleingang gegen die Teuerung. 14% haben keine Meinung.

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