Grasser-Konten: Übermittlung wird weiter verzögert

Wie der Präsident des Übermittlung der Grasser-Konten an die Staatsanwaltschaft Wien eingelangt.

Damit wollen die Grasser-Anwälte den Spruch des Obergerichts von Anfang Mai unterlaufen, wonach die Daten an die österreichischen Behörden weitergegeben werden müssen. Das Staatsgericht ist nun die letzte Instanz. Die Überprüfung derartiger Causen dauere in der Regel drei bis sechs Monate, sagt Staatsgerichtspräsident Beck. Aber: "Ich möchte das möglichst rasch erledigen. Wir werden voraussichtlich im September fertig sein.“ Für die Staatsanwaltschaft in Wien heißt das, dass ihr die wahrscheinlich entscheidenden Informationen in der Causa Buwog erst nach dem Sommer zur Verfügung stehen - wenn überhaupt.