Große Freude bei MOL über OMV-Absage:
Reaktion des Konzern-Chefs Zsolt Hernádi

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neu erscheinenden Ausgabe berichtet, reagiert das Management des ungarischen Energiekonzerns MOL erleichtert auf die Erklärung der OMV, von einem Zusammenschluss abzusehen.

Gegenüber "profil" äußert sich MOL-Chef Zsolt Hernádi erstmals öffentlich zur Absage der OMV: "Wir gratulieren der OMV, dass sie spät aber doch zur Einsicht gekommen ist, dass wir mit unserer Einschätzung der Wettbewerbsproblematik von Beginn an Recht hatten. Die Frage der Verantwortung für die unglücklichen Vorgangsweisen und den für beide Unternehmen verursachten Schaden ist nicht unsere Sache. Die Kritik an der Europäischen Kommission teilen wir nicht, denn die Wettbewerbsbehörde hat absolut korrekte und professionelle Arbeit geleistet." Im Nachhinein sieht er auch seine von vielen Seiten kritisierte Verteidigungsstrategie bestätigt: "Es hat sich nun eindeutig erwiesen, dass wir mit unserer Verteidigung richtig lagen und die Interessen unserer Aktionäre geschützt haben. Die zahlreichen unberechtigten und exzessiven Attacken seitens der OMV und unseren Erfolg im Übernahmekampf haken wir ab." Doch die OMV wird in Ungarn weiter ein Thema bleiben: "Wir sind zuversichtlich, dass es betreffend die 20 Prozent der OMV an MOL zu einer für beide Seiten befriedigenden Lösung kommen kann", so Hernádi gegenüber "profil".

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen "profil" 33/2008.