Harmonie

Bei der Pensionsdebatte zeigt sich die FPÖ nicht nur in vollem Einklang mit dem Kanzler, sondern wieder einmal vor allem mit sich selbst.

Schüssel: Dass jetzt ein großes Wünschen beginnt, geht nicht.
Haubner: Nein.
Haider: Oh ja!
Haubner: Ja?
Schüssel: Der Tag, an dem ihr euch amoi einig seids, wird echt a Feiertag für mi.
Grasser: Apropos! I hätt da a super Idee ...
Schüssel: Die Harmonisierung wird jetzt so beschlossen und aus. Was liegt, des pickt.
Haider: Nix da. Dein Abschlag is a Anschlag. Auf uns nämlich, das soziale Gewissen der Regierung, auf die Schutzherren der Schwerarbeiter, auf die ...
Grasser: Sagts, was genau is dieses Fronleichnam?
Schüssel: Des hätts euch früher überlegen müssen. Mir ham lang genug verhandelt, oder?
Haubner: Ja.
Haider: Nein!
Haubner: Nein?
Grasser: A Leich is doch was Grauslichs. Was gibt’s denn da zum Feiern?
Schüssel: Dass de Roten abspringen, war ja klar. Aber jetzt versauts ihr mir a no die Tour.
Haider: Du hast halt leider ka Alleinregierung.
Grasser: Und Maria Empfängnis, ja? Wie kann de zwa Wochen vor Weihnachten schwanger worden sein, ha? Des is doch a Beschiss, a wirtschaftsfeindlicher.
Schüssel: Bis jetzt hab i ja a eine ghabt.
Haubner: Aber mir ham uns jetzt nämlich konsolidiert unter meiner Führung, die ..., äh, die ..., Jörg, was macht mei Führung?
Haider: Mi langsam narrisch.
Schüssel: Dann samma schon zwa.
Grasser: Und wer war überhaupt der komische Stefani?