Huber in Schmuggelgeschäfte verwickelt? Geheim-Akt über BZÖ-Mann im U-Ausschuss

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe berichtet, wird Gerhard Huber, Tiroler BZÖ-Chef und Abgeordneter zum Nationalrat, in einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft beschuldigt, seit Jahren in den Schmuggel von gefälschten Markenartikeln verwickelt zu sein, die er in Lagerhallen in Kärnten verwahren soll.

Sogar von großen Mengen getrockneter Essigsäure ist die Rede, die in Ländern wie der Türkei oder dem Iran zur Herstellung von Heroin benötigt wird. Der "Geheimakt" Huber fand sich in dem Aktenberg, den das Justizministerium dem derzeit laufenden parlamentarischen "Spitzel"-Untersuchungsausschuss übermittelt hat, schreibt das Magazin. Hubers Mitgliedschaft beim BZÖ und im orangen Parlamentsklub wurde auf Grund der "profil"-Recherchen noch vergangenen Freitag ruhend gestellt.

Huber selbst erklärte gegenüber "profil", dass sämtliche Anschuldigungen gegen seine Person haltlos seien. Es laufe eine Kampagne, die er sich nicht erklären könne.

Ehemalige Mitarbeiter Hubers erheben ebenfalls schwere Vorwürfe gegen den Tiroler. Da ist die Rede von aufklärungsbedürftigen Grundstücksgeschäften, von Versuchen, riesige Mengen an nordkoreanischen Banknoten zu wechseln und von angepeilten Rinderlieferungen nach Georgien, die Huber nicht in seinem Zivilberuf als Viehhändler, sondern als Nationalratsabgeordneter forciert habe.

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