Drei Gründe, Stephen King zu lieben

Drei (aktuelle) Gründe, Stephen King zu lieben, den als Literaten möglicherweise und als Zeitdiagnostiker ganz sicher meist unterschätzten Schriftsteller der Welt:

1. Neues Buch. Frisch vom Jahrmarkt: Kings Edelschundroman „Joyland” (Heyne Verlag) erzählt von Schießbudenfiguren, Sommerliebeskranken und Serienmördern und zaubert ein Schaudern auf die heißeste Strandliege.

2. Neue Platte. Die Albumversion von Kings (zusammen mit T-Bone Burnett und John Mellencamp verfasstem) Südstaatenhorror-Musical „Ghost Brothers of Darkland County” (Universal) enthält die Originalstücke in Versionen von Elvis Costello, Kris Kristofferson oder Sheryl Crow. Horribles Genre, große Oper. Raimund Theater, bitte melden.

3. Neues „Shining”. Im Original hatte Dan Torrance Angst vor einem unheimlichen Hotel und seinem durchgeknallten Dad. In der ewig erwarteten Fortsetzung „Doctor Sleep” arbeitet der inzwischen erwachsene Dan als übernatürlich begabter Hospizarzt und bekommt es schon wieder mit der Angst zu tun. Das Schrecklichste daran bleibt aber der Erscheinungstermin: „Doctor Sleep” kommt erst am 24. September in den US-Buchhandel.

S. Ho.