Kate Allen bei Olympia-Sieg gedopt? 2004 verbotene Substanzen im Körper gefunden

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hatte die österreichische Triathletin Kate Allen bei ihrem Olympiasieg 2004 in Athen verbotene Doping-Substanzen im Körper. Bei der Doping-Kontrolle nach dem Zieleinlauf musste Allen einräumen, zwei Asthma-Medikamente aus der Gruppe der "Glucocortico-Steroide" und "Beta-2-Agonisten" eingenommen, dafür aber keine Ausnahmegenehmigung parat zu haben.

Man habe vergessen, die Asthma-Erkrankung Allens dem IOC zu melden. Am nächsten Tag wurde eine "Ausnahmebestätigung" nachgereicht, die von der zuständigen Olympischen Kommission allerdings nicht angenommen wurde. Eine Disqualifikation wurde aber in letzter Minute unter nicht gänzlich geklärten Umständen abgewendet. Man habe für Kate Allen eine Ausnahme gemacht, erklärte Hans Holdhaus, der damalige Delegationsleiter der österreichischen Olympiateilnehmer gegenüber "profil". Kate Allen durfte einen weiteren Test machen, bei dem sie als schwer asthmakrank anerkannt worden sei.

Lesen Sie mehr dazu im profil 25/09!