Konsequenzen

Rechnungshofpräsident Franz Fiedler fordert Konsequenzen, weil die Regierung beim teuren schwarz-blauen Einfärben der ÖIAG ungerührt geltendes Recht gebrochen hat. Kann er haben.

Schüssel: Also, des mit der ÖIAG is wirkli ein Skandal.
Grasser: Oba des ham doch alles wir ...
Schüssel: Wie steh ma denn jetzt da? Wie Verbrecher.
Grasser: Oba mir warn uns doch einig: Hauptsach, de Roten san draußen, koste es, was es ...
Schüssel: Des schreit nach Konsequenzen. Da muß ma auch über eine Trennung nachdenken.
Grasser: Was? Du wüllst unsere Leit wieder außehaun?
Schüssel: Tschapperl! Den Fiedler! Der geht ma scho lang am Keks.
Grasser: Geh, der schleicht si do sowieso nächstes Jahr. Oba wir sollten uns überlegen, wen ma dann hinsetzen.
Schüssel: A erstklassige Fachkraft, die nach völlig objektiven Kriterien ... Was macht eigentlich der Gaugg jetzt?
Grasser: An Blauen wüllst nehmen?
Schüssel: Ka gute Idee, stimmt. Wart amal ... Da Fasslabend brauchert an Job. Na, besser net. Da Stummvoll raunzt dauernd, dass a mit sein Gehalt net auskommt ... Na, a net. De andern Auslaufmodelle san alle versorgt, sogar fürn Kukacka hamma was gfunden, und des war wirkli a Kunst. Puuh, des is ka leichte Entscheidung.
Grasser: Oba ans miaß ma wohl oder übel zugeben.
Schüssel: Was a immer es is: Nur mit aner Kalaschnikow im Rücken.
Grasser: Da Fiedler hat ja Recht, wenn ma uns ehrlich san.
Schüssel: Und seit wann san mir uns leicht ehrlich?