Kopf-an-Kopf Rennen zwischen SPÖ & ÖVP:
Die FPÖ könnte massiv an Stimmen zulegen

Laut einer Umfrage, die das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, liegen SPÖ und ÖVP rund einen Monat vor der EU-Parlamentswahl am 7. Juni Kopf an Kopf: Würden am Sonntag EU-Wahlen stattfinden, käme die SPÖ unter Spitzenkandidat Hannes Swoboda laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage auf 30% der Stimmen. Bei der EU-Wahl vor fünf Jahren hatte sie 33,33% erhalten. Auch die ÖVP könnte mit 30% der Stimmen rechnen - 2004 hatte sie 32,70% erreicht.

Ein Detailergebnis der Umfrage: ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser ist der Frontrunner mit den niedrigsten Zustimmungswerten innerhalb seiner Wählerschaft. Die FPÖ (Spitzenkandidat Andreas Mölzer) würde im Vergleich zu den vergangenen Wahlen mehr als zehn Prozentpunkte zulegen und käme nun auf 17%. Hans-Peter Martin würden diesmal 9% ihre Stimme geben (2004: 13,98%), den Grünen mit Ulrike Lunacek ebenfalls 9% (minus 4 Prozentpunkte). Das BZÖ (Spitzenkandidat Ewald Stadler) könnte bei seinem ersten Antreten auf EU-Ebene mit 5% der Stimmen rechnen.

Die Wahlbeteiligung wird laut aktueller "profil"-Umfrage im Vergleich zu 2004 sogar leicht steigen: Waren bei den vergangenen EU-Wahlen nur 42,4% der Österreicher zu den Urnen gegangen, wollen dies diesmal 46 sicher tun, weitere 13% geben an, wahrscheinlich wählen zu gehen. 11% sind noch völlig unentschlossen. 6% wollen eher nicht, 20% sicher nicht zur Wahl am 7. Juni gehen.

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen profil 19/2009!