Kritik von Air France an AUA-Privatisierung: Vorstandschef glaubt an Bevorzugungen

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, übt der Vorstandschef von Air France-KLM, Jean-Cyril Spinetta, jetzt heftige Kritik an der AUA-Privatisierung. "profil" liegt ein von Spinetta unterfertigtes Schreiben an die von der ÖIAG beauftragte Investmentbank Merrill Lynch vor. Darin beanstandet der Air-France-Chef vor allem die Informationsübermittlung seitens der ÖIAG.

"Wie Sie wissen, fehlten einige Informationen, von denen wir glauben, dass sie entscheidend für eine tief gehende Analyse der Übernahme von Austrian wären", heißt es wörtlich in dem "profil"vorliegenden Dokument. Der aus Spinettas Sicht wichtigste Kritikpunkt: "die Kontrakte mit der Lufthansa". Demnach dürfte die Lufthansa im Privatisierungsverfahren bevorzugt gewesen sein, da der deutsche Luftfahrtkonzern als einziger Bieter wesentliche Vertragsinhalte der AUA mit dem Netzwerk Star Alliace kannte.

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