Kulturtipp: Let's Cee Film Festival, Wien

Das ambitionierte Festival Let's Cee Film Festival verfolgt ein Ziel: Mit 69 Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen sehenswerte und oft unbekannte Kinokultur aus Mittel- und Osteuropa zu zeigen.

Mit dem Debutfilm „Eastalgia“ der Ukrainerin Daria Onyshchenko, bei dem Karl Markovics mitwirkt, - noch zu sehen am 14. und 15. September- begann die Schau selten in heimischen Kinos laufender Streifen.

Die Alltagskomödie „Domestic“ von Adrian Sitaru ist ein Beispiel für die neue Welle aus Rumänien. „My father’s bike“ von Piotr Trzalskalski leitet einen Polen-Schwerpunkt ein. Mit dem serbischen Kandidaten für den Auslands-„Oscar“ beleuchtet „When day breaks“ von Oskar Paskaljevic die Verfolgung von Juden und Roma während der NS-Besatzung in Belgrad. Ein Programmschwerpunkt ist dem Russen Alexander Sokurov („Faust“, „Moloch“ über Hitler) gewidmet. Der Slowene Damjan Kozole ist mit drei seiner Spielfilme vertreten. Auch aus dem Kaukasus werden Kinowerke erstmals in Wien zu sehen sein. Großes Kino, das sich zu entdecken lohnt.

O. L.