Kulturtipp der Woche

Nicht mehr als zwei Alben nahm der aus Detroit stammende Folk-Singer/Songwriter Sixto Rodríguez 1970/71 auf, aber sie verkauften sich in den USA kaum. Seine Geschichte läuft jetzt im Kino.

In den späten Siebzigern gab er noch ein paar Konzerte, dann verschwand er, arbeitete am Bau, deckte Dächer, studierte Philosophie. Was er nicht wusste: In Südafrika galt er längst als Legende; Gerüchte, er habe sich auf der Bühne selbst verbrannt, machten die Runde. Jahrzehnte später begaben sich zwei Rodríguez-Fans auf die Suche nach dem Verschollenen. Regisseur Malik Bendjelloul zeichnet in diesem mitreißenden, spannend erzählten (und hochmusikalischen) Dokumentarfilm eine Recherche nach, die unglaubliche ­Ergebnisse lieferte.

Gartenbaukino (Wien) , Topkino (Wien) , KIZ Royal (Graz) , Moviemento (Linz)