Macht – Geld – Sinn

Ein Gespräch über Motivation, Vorsehung, Macht & Freiheit.

Am Dienstag, dem 16. Oktober, luden BAWAG P.S.K. und profil zu einer spannenden Diskussion in den historischenKassensaal am Georg-Coch-Platz. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Podiums durch BAWAG P.S.K. Generaldirektor Byron Haynes wurden unter der Moderation von Angelika Hager (profil) interessante Punkte zur Diskussion gestellt:

Thomas Geierspichler (zweifacher Goldmedaillen-Gewinner, Paralympics) argumentiert: Wenn man mit sich selber im Reinen ist, der Realität ins Auge schaut, wird man zufrieden und glücklich sein. Er unterstreicht die Wichtigkeit, für sich selbst Visionen zu entwickeln – nur dann kann man Außergewöhnliches erreichen.

Rosalinde Haller
(Parapsychologin, Energetikerin) verweist bei der Frage, ob alles Schicksal sei oder ob wir unser Leben selbst bestimmen können, auf Schopenhauer: „Der Wille des Menschen ist selbstverständlich
frei, aber das Wollen wollen ist nicht frei.“

Prof. Tim Hagemann
(Arbeitspsychologe) sieht die Freiheit, selbst entscheiden zu können, gleichzeitig als größte Chance und als Herausforderung unserer Gesellschaft. Tagtäglich sind Menschen damit konfrontiert, Hunderte Entscheidungen treffen zu müssen, die auf sie wieder zurückfallen und sind damit vielfach überfordert.

Alois Schober
(CEO von Young & Rubicam Vienna) sieht Macht als die potenzielle negative Auswirkung von Geld („Geld kommt ja von Gelten“). Aus Geld wird Macht, wenn ein Ego die falschen Schlüsse zieht, wenn nicht das Gemeinwohl im Fokus liegt, sondern die eigene, persönliche Bereicherung.

Unisono wurde der These zugestimmt, dass Geld im Hinblick auf menschliche Leistungen nicht so hohen Stellenwert hat wie soziale Anerkennung und Wertschätzung. Besondere Bedeutung wurde von den Diskutanten der Vision als treibende und motivierende Kraft beigemessen.