Maria Fekters Heimspiel in Attnang-Puchheim

Volksnähe gehört für Politiker zum Handwerk. Aber allzu nahe soll das Volk dann doch nicht rücken.

Am Freitag vor zwei Wochen eilte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) ins oberösterreichische Attnang-Puchheim, dahin, wo sie sich "daheim“ fühlt, wie sie "ihren“ Leuten in breitem Dialekt bekannte.

Für die Veranstaltung der "Oberösterreichischen Nachrichten“ war per Zeitungsannonce geworben worden, ganz so, als stünde sie jedem offen. Tatsächlich mussten die Besucher bei der Anmeldung Name und Adresse angeben. Drei Tage nach dem "Heimspiel“ stand der "OÖN“-Bericht darüber online - dort, wo sonst freches Postervolk sich tummelt, gab es einen Vermerk: "Dieses Thema kann nicht kommentiert werden.“ Daheim ist es halt am schönsten.

E. M.