Mein Dampf

Die FPÖ ringt um ein neues Programm. Den folgenden Vorschlag kann sie übernehmen.

Präambel. Jedes Mitglied der Freiheitlichen Partei Österreichs ist seinem Wollen nach Demokrat. Es ist daher stets der Wille fürs Werk zu nehmen. Die Freiheitliche Partei Österreichs (im Folgenden: FPÖ) steht auf der Grundlage des Rechts-Staats. Ihr gesamtes Sinnen und Trachten, ihre Arbeit und ihr Bemühen sind ausschließlich der Heimat und dem darin geborenen Volk gewidmet. Sie versteht sich als moderne und tolerante Hüterin der guten Sitten und lebenswichtigen Werte.

Grundsätzliches. Die FPÖ ist im Gegensatz zu den alten Parteien wahrhaftig bürgernah und fühlt sich darum dem gesunden Volksempfinden verpflichtet. Sie beurteilt Menschen nicht nach deren Parteibuch, sondern nur nach deren Gesinnung. Ihre ist ehrlich und offen, edel und mutig, jederzeit bereit, sich für das deutschsprachige Österreich mit ganzer Kraft einzusetzen.

Die FPÖ ist keine verkappte oder verheimlichte Interessengemeinschaft des internationalen Großkapitals, sie ist auch keine Übermittlerin verzopfter, im Hintergrunde doktrinärer Ideologien, sie ist die Schutzmacht des einfachen, anständigen, arbeitswilligen Bürgers, der sich unter seinesgleichen weiterhin wohl fühlen soll. Sie wird in jedem Fall eine eigenständige, nationale Politik machen, die Österreich zunutze kommt und nicht etwa dem ganzen Erdkreis – sie ist somit kein Spielball kosmopolitischer Interessen. Das internationale Weltmigrantentum lehnt sie schärfstens ab.

Gedanken zur Gegenwart. Wir leben in einer Zeit der zunehmenden Entfremdung, woran die Überfremdung erhebliche Schuld hat. Gleichzeitig ist aber nicht alles, was von außen kommt, a priori schlecht; so würden wir uns verstärkt Einflüsse aus Ländern wie Italien, der Schweiz oder Bayern wünschen. Die FPÖ war und ist jederzeit für sinnvolle Ausländer. Auch Asylwerbern strecken wir die Hand entgegen, wenn sie nachweislich aus Diktaturen kommen.

Was uns indes mehr beschäftigt, ist die innere Sicherheit in unserem Land. Es kann nicht bestritten werden, dass zwischen dem Migrantentum und der steigenden Kriminalität ein enger Zusammenhang besteht. Leider gesellen sich auch noch einheimische Verbrecher dazu, sodass vielerorts ein unbeschadetes Außerhausgehen nach Einbruch der Dämmerung kaum noch zu gewährleisten ist. Dies schon deshalb nicht, weil die Exekutive systematisch abgebaut wird. Auf hundert Wiener Strizzis kommen höchstens zwei Polizisten; so ist es kein Wunder, dass gar nicht mehr versucht wird, die überall sichtbar heimtückisch lauernden Täter auszuforschen. Die FPÖ verspricht, dem Bürger wieder das Gefühl zurückzugeben, dass sein Leben nicht mehr täglich in Gefahr ist, sein Hab und Gut nicht bald stündlich gestohlen wird.

Aktuelle Politik. Das mutwillige Schuldenmachen darf nicht mehr weitergehen. Schon gar nicht auf Kosten des arbeitsfreudigen Bürgers, dessen Steuern deshalb immer plötzlicher unzumutbar erhöht werden. Die FPÖ tritt für eine echte Steuersenkung ein. Diese ist möglich, wenn wir der EU nicht jährlich mehr in den Rachen werfen, und wenn die aufgeblähte Verwaltung endlich eingedampft wird. Wir fordern um ein Drittel Bürokraten weniger in Österreich. Die FPÖ selbst hat bewiesen, dass man auch mit weniger Leuten arbeiten kann. Gleichzeitig sollten allen arbeitslosen Inländern derzeit fremdbesetzte Stellen angeboten werden.

Der Jugend gilt seit jeher das besondere Augenmerk der FPÖ, denn nur aus gebildeten Kadern kann ein gesundes Land entstehen. Der Unterricht an den Schulen ist im Sinne der Erhöhung der Effizienz grundsätzlich nach linguistischen Leistungen zu gliedern. So müsste z. B. jedes achtjährige Kind bereits unsere Ortstafeln fehlerfrei aussprechen können. Von diesem Sockel ausgehend, sollten möglichst früh viele graduell gestaffelte Bildungswege angeboten werden. Bei entsprechender Benotung steht die Universität jedem Maturanten offen. Damit würden die Hochschulen deutlich entlastet und könnten wieder Eliten hervorbringen.

Gedanken zur Zukunft. Die FPÖ bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft. Das bedeutet für jeden Einzelnen einerseits, dass er seine Zeiteinteilung den Bedürfnissen seines Arbeitsplatzes anzupassen hat, anderseits, dass das veraltet aufgeplusterte Gesundheitssystem nicht so weit gehen darf, Sozialschmarotzer geradezu zu züchten. An Eigenvorsorge für Krankheit oder Pension ist stets zu appellieren.

Unsere älteren Mitbürger, die oft Schlimmes im Leben erfahren haben, sind in unsere Volksgemeinschaft miteinzubeziehen. Wir denken an ein deutlich verstärktes Angebot im ORF, aber auch an eine Einschränkung der öffentlichen Lärmbelästigung. Was die Frauen betrifft, so sind der FPÖ alle willkommen, die sich zu ihrer natürlichen Rolle bekennen. Es gibt in unserer Gesellschaft Plätze, an denen sie unentbehrlich sind.

Ziele. Die FPÖ verweigert den politischen Dialog nicht. Sie ist aber nicht für die alten Parteien da, sondern für das von diesen entmündigte Volk. Politik muss wieder sauber werden. Sie muss wieder der Garant werden für unser aller Wohl und Heil.