Mezzosopranistin Elina Garanca: Weltstar, Ehefrau, Mutter

Die lettischen Mezzosopranistin Elina Garanca veröffentlicht ihre Autobiografie "Wirklich wichtig sind die Schuhe".

Das Buch! Ist da. Das erste autobiografische der lettischen Mezzosopranistin Elina Garanca, 36: "Das zweite schreib ich dann mit 60." Pünktlich im November, wie lange geplant. Heißt nur jetzt "Wirklich wichtig sind die Schuhe", und auch sonst ist vieles anders: Die Herbsttermine an der Met hat der Opernstar gecancelt. "Um den Jahreswechsel" kommt ihr zweites Kind zu Welt: "Eine Schwester für Katie", die zweijährige Cathérine Louise. "Wie sie heißen soll, entscheiden wir, wenn wir wissen, wie sie aussieht."

Rührendkomische Niederlagen
"La Garanca" wollte nicht nur "Hochlobendes und Glänzendes " erzählen, auch von Kämpfen mit ihrer besorgten Mutter, rührendkomischen Niederlagen der Anfänge, Unstimmigkeiten mit Ex-Staatsopernchef Ioan Holender, von Lettlands Klang und dem eigenen lettischen Wesen. Hat ihre Wahrheiten notiert, weil ihr (sehr gutes) Deutsch "aber doch nicht buchschreibtauglich ist", von zwei Profis aufzeichnen lassen: "Dann noch an jedem Satz getüftelt." Elinas glühenden Fans dürfte alles Recht sein: 1400 haben sich zur "Premiere" am 11. November in der Kuppelhalle des Wiener KHM angemeldet -wo nur 700 Platz haben. Der Rest muss zur Signierstunde in die Thalia, Wien Landstraße - dafür zwei Stunden früher! In Linz und in Graz wollen über 400, in Salzburg 600 Leute die Buchvorstellungen stürmen.

Ihre Göttin freut's: "Am 15. November kommt noch Berlin, doch dann zieh ich mich in Malaga zurück." Wann sie wieder auf der Bühne stehen will?" Fix sind die Konzerte in Grafenegg und Kitzbühel nächsten Sommer. Alles andere sieht man. Ich wollte ZWEI Kinder haben."