Missbrauchsskandale haben Konsequenzen:
Bereits neun Priester außer Dienst gestellt

Wie profil in seiner neu erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden in Österreich seit dem Aufkommen der jüngsten Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs durch Kirchenangehörige insgesamt neun Priester außer Dienst gestellt. Das ergaben profil-Recherchen in den neun österreichischen Diözesen.

Demnach wurden sechs Kleriker nach Anzeigen vom Dienst suspendiert und zwei vorläufig beurlaubt. Einer quittierte nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen freiwillig den Dienst. Die Suspendierungen wurden in den Diözesen Wien (2), Salzburg (1), Eisenstadt (1) und Innsbruck (2) ausgesprochen, die Beurlaubungen (2) in der Diözese Graz-Seckau, wo auch der freiwillig ausgeschiedene Priester tätig war.

Wie profil weiters berichtet, lässt sich die Erzdiözese Wien beim Krisenmanagement von der PR-Agentur "BBC - Brandstätter Business Communications" des früheren ORF-Journalisten Helmut Brandstätter beraten.

Brandstätter bestätigte den Auftrag gegenüber profil. Er dementierte allerdings, dass die Idee, die ehemalige steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic als Opferbeauftragte einzusetzen, von ihm oder seiner Agentur gekommen sei. Der Name Klasnic sei vielmehr in einer "Gruppensitzung" aufgetaucht.

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