Modelltrend: Damenwahl

Das Angebot an Damenskiern ist innerhalb eines Jahres rasant gestiegen.

Die allgemeine Marktentwicklung schlägt sich auch im profil-Skitest nieder: Wurden im Vorjahr erst zwölf im Handel erhältliche Damenskier gestestet, sind es heuer bereits 25 – unterteilt in die Kategorien Lady Carver Performance und Lady Carver Top. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Modelle für Frauen in drei Aspekten von den Männerskiern: Sie sind kürzer, leichter und in der Farbgebung meist dezenter. „Ob Frauen das Angebot begrüßen, wird sich zeigen“, meint Testleiter Walter Kuchler. „Tatsache ist: Es gibt ausgezeichnete Lady Carver.“ Letzteres bestätigten auch die 33 Testerinnen praktisch einhellig.

  • Lady Carver Performance. Mit einer Durchschnittslänge von 158,35 Zentimetern sind die Alleskönner unter den Damenskiern um einiges kürzer als die entsprechende Männer-Kategorie Allround Performance Carver (Durchschnittslänge 164,91 Zentimeter). Das wirkt sich auf Kurvenverhalten und Radius aus, der bei den Damen-Carvern um durchschnittlich 0,35 Meter geringer ist. Die Testanforderungen an Allround Carver waren jedoch bei Damen- und Herrenskiern die gleichen: Carver unter 500 Euro, die ein geschlossenes und gleichmäßiges Profil aufweisen, geeignet für eine große Bandbreite von Fahrstil und Können.
  • Lady Carver Top. Diese Kategorie bewertet die Topmodelle für Ladys – hochwertige Skier, die vielfach mehr
    als 500 Euro kosten. In der Länge unterscheiden sich die Top-Carver (158,29 Zentimeter) kaum von der Kategorie Lady Carver Performance, wobei auch hier der Trend
    zum immer kürzeren Ski deutlich wird. Die Streuung
    in Bezug auf Fahrstile bei den Topmodellen für Frauen ist inzwischen wie in der Herrenkategorie sehr groß – Tendenzen zu Slalom oder Race sind möglich.