Morales ist aus Wien abgeflogen: Verwirrspiel um Edward Snowden

Morales ist aus Wien abgeflogen: Verwirrspiel um Edward Snowden

Boliviens Präsident Morales hat den Flughafen Wien verlassen: Der bolivianische Präsident Evo Morales saß 13 Stunden wegen vorübergehenden Überflugs-Verweigerungen einiger EU-Staaten in Wien fest. Es gab Gerüchte, der Geheimdienstenthüller Edward Snowden sei an Bord der Maschine.

Boliviens Präsident Evo Morales hat am Mittwoch einen unfreiwilligen 13-stündigen Stopp in Österreich einlegen müssen. Wegen Gerüchten um den Mitflug des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden musste seine aus Moskau kommende Maschine in Wien zwischenlanden. Zuvor hatten mehrere europäische Staaten dem Staatschef das Überflugrecht verweigert.

Nachdem zuletzt Spanien den Luftraum freigegeben hatte, hob die Präsidentenmaschine gegen 11.30 Uhr vom Wiener Flughafen Richtung Bolivien ab. Auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln war eine Zwischenlandung geplant.

Snowden weiter in Moskau?
Die bolivianische Regierung habe weder Kontakt zu Snowden, noch wisse man, wo er sich befinde. Laut Medienberichten hält sich der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter, der mit seinen Enthüllungen über Spähaktionen der NSA für Aufregung sorgte, seit Tagen im Transitbereich eines Moskauer Flughafens auf.

Link: WikiLeaks.org

(APA/Red)