Nix als Frauen

Wie man die Schäden weiblicher Erziehungsdominanz kompensieren könnte.

Ein neuerdings viel beklagtes Phänomen ist, wie erst kürzlich angemerkt, die Erziehung der Kinder durch Frauen. Von der Wiege bis zur Großjährigkeit sieht der junge Mensch, wohin er auch schaut, nix als Weiber. Die Mutter: eine Frau! Die Tagesmutter: eine Frau! Die Kindergärtnerin! Die Volksschullehrerin! Die Flötenlehrerin! Die Lehrerinnen an den weiterführenden Schulen! Die Oma! Die Leiterin der Kindertheatergruppe! Ein Wahnsinn!

Die Folgen sind bekannt: Identitätskrisen, Depressionen, Suizidgefahr, Drogenmissbrauch, Alkoholsucht – nein, nicht bei Müttern und Lehrerinnen, sondern bei den Kindern, wegen der weiblichen Welt, in der sie sitzen wie in einem Säurebad.
Das heißt, deprimiert, suizidgefährdet o. Ä. sind Mütter und Lehrerinnen – jedenfalls manche – vielleicht auch, aber das geschieht ihnen nur Recht, weil sie so viel Schaden anrichten.

Die Kinder hingegen sind schuldlose Opfer eines Systems, in dem Frauen ihre Entwicklung dominieren.

Man könnte sich angesichts der weiblichen Übermacht im Erziehungsbereich natürlich die Frage stellen, woher es kommt, dass Männer so wenig Ambitionen haben, den erholsamen und einträglichen Job der Alleinerzieherin, Kindergartenpädagogin, Lehrerin oder Tagesmutter auszuüben, aber diese Frage erübrigt sich insofern, als ja das Schädliche offenbar nicht in der Abwesenheit der Männer, sondern in der Anwesenheit der Frauen liegt.

Was also tun? Die Mütter, Omas, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen usw. radikal aus dem Umfeld der Kinder entfernen? Wäre wahrscheinlich das Beste, einerseits, ist aber andererseits, äh – na, sagen wir: vielleicht doch zu hart den Frauen gegenüber.
Einigen wir uns auf diese Lesart: Die Abwesenheit der Männer ist schon auch schlimm, weil den Kindern etwas Wertvolles vorenthalten wird. Das haben jedoch nicht die abwesenden Männer zu verantworten, sondern die anwesenden Frauen, deren Anwesenheit nicht bloß wertlos, sondern, im Gegenteil, zerstörerisch ist.

Daher gälte es, der deformierenden Präsenz des Weiblichen, die realistischerweise in Kauf genommen werden muss (wer sonst sollte für die Kleinen kochen, putzen, mit ihnen Lesen üben und den eigenen Job dafür hintanstellen?), durch kompensatorische Verordnungen entgegenzuwirken.
Folgende Maßnahmen wären überlegenswert:

  • Mütter, insbesondere allein erziehende, werden verpflichtet, ihren Kindern die regelmäßige Anwesenheit männlicher Personen zu verschaffen. Das ist machbar, zum Beispiel, indem dafür gezahlt wird, umsonst ist schließlich nur der Tod, und der kostet das Leben. Gegen ein entsprechendes Honorar wird sich daher bestimmt ein Student, Pensionist oder sonst ein Mann mit Tages-/Abendfreizeit finden lassen, der dem Kind vor Augen führt, wie ein Mann ausschaut, wie er sich benimmt und wie das so ist, wenn er daheim auf dem Sofa sitzt.

Unterschiedliche Leistungspakete zu unterschiedlichen Tarifen sind vorstellbar, von bloßer einstündiger Gegenwart vor dem Fernseher (Minimumtarif) über Gesellschaft bei einer der Mahlzeiten einmal wöchentlich (Basispaket) bis hin zum täglich erscheinenden Hauslehrer nach aristokratischem Vorbild (Luxusvariante).

  • Zahlt der Vater Unterhalt, so kann auch daran gedacht werden, den Vater um eben diesen Betrag als regelmäßigen Männerbesuch für das Kind/die Kinder zu engagieren.

Bei geringen oder gar keinen Unterhaltsleistungen wird diese Möglichkeit allerdings als unzumutbar für den Vater entfallen.

  • Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen etc. müssen sich verpflichten, in regelmäßigen Abständen einen Freund, Ehemann, Vater oder Bruder zum Dienst mitzubringen, der den Kindern mit tiefer männlicher Stimme ein Grußwort zuruft und/oder seine Oberarmmuskeln vor ihnen spielen lässt.
  • Mütter, insbesondere allein erziehende, werden verpflichtet, für die künftig notwendige Psychotherapie der Kinder von Geburt an einen angemessenen Betrag beiseite zu legen. Leserin Gabi D. denkt dabei an die interessante Möglichkeit der „fondsgebundenen Psychovorsorge als Ansparplan mit Kapitalgarantie und Mindestrendite plus variablem Anteil je nach Börsenperformance“ – ein, wie mir scheint, besonders reizvoller Vorschlag, nicht zuletzt für Banken und Versicherungen.
  • Zur Kompensation des volkwirtschaftlichen Schadens, der durch den monofemininen (femimonotonen?) Einfluss auf die Kinder entsteht, ist es nur recht und billig, wenn die Verursacherinnen zusätzliche Steuern und höhere Krankenkassenbeiträge abliefern müssen. Das sollte für sämtliche Weibspersonen gelten, die in irgendeiner Form an der Erziehung von Kindern beteiligt sind (siehe oben).
  • Im Interesse der oftmals eingeforderten Frauensolidarität könnte diese Verpflichtung zu erhöhten Abgaben dann auf alle Staatsbürgerinnen ausgedehnt werden.

So weit ein paar erste Anregungen, die gerne aufgegriffen und weitergedacht werden dürfen. Die Einwände sind vorhersehbar, sie werden im Wesentlichen darauf hinauslaufen, dass die Frauen, speziell die Alleinerzieherinnen, zu wenig Geld hätten. So einfach darf man es sich jedoch nicht machen. Wo ein Wille, da ein Weg. Gürtel enger schnallen, meine Damen! Slim is beautiful!

Was die freiwillig in der Kindererziehung anwesenden Männer anlangt, so liegt es bei ihnen, gegen das Bild zu protestieren, das medial und öffentlich von ihnen und ihren Geschlechtsgenossen entworfen wird.