ÖVP auf Erfolgskurs, SPÖ stürzt kräftig ab: SPÖ nur mehr bei 28 Prozent

Der Oktober brachte der SPÖ ein mittleres Desaster: Laut aktueller Umfrage, die das Nachrichtenmagazins "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, stürzten die Sozialdemokraten in der Wählergunst im Vergleich zur September-Erhebung ab. Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage nur noch 28% der Österreicher ihre Stimme der SPÖ geben. Damit würde die ÖVP klar die Wahlen gewinnen: Sie konnte binnen vier Wochen 3 Prozentpunkte zulegen und hält nun bei 35%. Die Fangemeinde der FPÖ wuchs ebenfalls, von 20% im September auf nunmehr 22%. Die Grünen könnten derzeit mit 10% der Stimmen rechnen (zuletzt 9%), das BZÖ mit 4% (minus 1 Prozentpunkt).

Noch deutlicher fällt das Votum in der Kanzlerfrage aus: Nur noch 19% der Österreicher würden bei der Möglichkeit, den Regierungschef direkt zu bestimmen, ihr Kreuz bei Werner Faymann setzen - so wenige wie nie zuvor: Faymann verlor in nur vier Wochen 8 Prozentpunkte. ÖVP-Chef Josef Pröll könnte mit 27% der Stimmen rechnen (zuletzt 25%). FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache käme wiederum auf 6%. Grünen-Chefin Eva Glawischnig sähen derzeit gerne 5% auf dem Kanzlerstuhl (plus 1 Prozentpunkt).