ÖVP kann zulegen, SPÖ bleibt weiter vorne:
Faymann & Pröll bei Kanzlerfrage gleichauf

Der Abstand wird kleiner: Laut einer Umfrage, die das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, kann die ÖVP auf die SPÖ leicht aufholen: Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 33% der Österreicher abermals für die SPÖ stimmen; die ÖVP würden nun 31% wählen - ein Plus von einem Prozentpunkt.

Die FPÖ könnte nun mit 20% der Stimmen rechnen (zuletzt 21%); die Grünen würden wie zuletzt 9% ankreuzen, und auch das BZÖ bleibt konstant - bei 6%.

In der Kanzlerfrage verliert Regierungschef Werner Faymann weiter: Hätten ihn im März 28% der Österreicher bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu bestimmen, an die Regierungsspitze gewählt, hätten dies im April nur noch 24% getan. Im Mai wollen ihn gar nur 23% am Kanzlersessel sehen. Auch sein Vizekanzler Josef Pröll verlor im Vergleich zum Vormonat um einen Prozentpunkt und liegt somit weiterhin gleichauf mit Faymann bei 23%. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein - für ihn würden derzeit 9% stimmen. Grünen-Chefin Eva Glawischnig käme derzeit auf 6% (zuletzt 7%).

Kein Vertrauen in der Krise
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, erklären 52% der Österreicher auf die Frage, welcher Regierungspartei sie in der Krise mehr vertrauten, schlicht "keiner von beiden" (40%) beziehungsweise wollen sie sich dazu nicht äußern (12%). 25% der Befragten geben laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage an, sie würden der SPÖ mehr trauen, 22% nannten die ÖVP.

Alle Daten zu den aktuellen Umfragen lesen Sie im profil 21/2009!