ORF spart bei Personal 52 Millionen € ein: Bis Ende 2010 sollen 414 Mitarbeiter gehen

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Augabe berichtet, sieht der Finanzplan, den Generaldirektor Alexander Wrabetz den ORF-Stiftungsräten zustellen will, 52 Millionen Euro an Einsparungen beim Personal vor. Bis Ende 2010 sollen beim ORF und seinen Tochterbetrieben gegenüber dem Jahr 2008 414 Mitarbeiter eingespart werden.

Die Sachausgaben - Filmförderung, Eigenproduktionen etc. - werden um 25 Millionen gekürzt. Eine Förderung von Kinofilmen ist im Budget nicht mehr vorgesehen. Sie wird es nur dann geben, wenn die Politik der Refundierung von Einnahmeausfällen aus der Gebührenbefreiung zustimmt.

Das Wrabetz-Papier geht von einer weiteren Abnahme der Werbeerlöse aus. Nach 220 Millionen im heurigen Jahr wird der ORF aus diesem Titel voraussichtlich nur noch 208 Millionen einnehmen. Im Rekordjahr 2000 waren es noch 365 Millionen gewesen.

Den Posten des ausgeschiedenen ORF-Enterprise-Geschäftsführer Walter Zinggl soll nach Informationen von "profil" der frühere ATV-und Mediaprint-Manager Franz Prenner bekommen. Er hatte schon einmal die ORF-Vermarktungsfirma geleitet.

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