Postbotin

Benita Ferrero-Waldner kandidiert nun auch auf einer Briefmarke, die gerade einmal einen Euro kostet, obwohl ihr Nennwert gleich 55 Cent beträgt – und der schreibende Unterstützer muss nur 20 Stück auf einmal kaufen.

Bartenstein: Benita, tut ma echt Leid. Aber der Zwanzger fehlt ma grad auf neue Schuh.
Strasser: Und weißt, i schreib ja nur mehr E-Mails. Und net amoi von de bring i bis zur Wahl zwanzg zsamm.
Ferrero-Waldner: Na, sehr schön. Auf euch zwei is wirklich Verlass. Und was is mit dir, Wolfi? Du kaufst mir doch hoffentlich a paar Marken ab, oder?
Schüssel: Aber, Benita, von mir kriegst du do schon jede moralische Unterstützung.
Bartenstein: Und net amol des is immer ein Honiglecken!
Strasser: Pffft! Weil manche do behaupten, dass du ziemlich unbeleckt bist.
Bartenstein: Höhö! Wobei: Des kann jetzt echt kana mehr sagen.
Strasser: Gibt’s eigentlich an gscheiten Slogan zu deiner Marken? So was wie …
Schüssel: Bitte net, Ernstl.
Ferrero-Waldner: Der eine war fürn Pröll, der andere für die Klasnic, und jetzt
geben s’ immer no keine Ruh.
Schüssel: Weißt eh, die zwei Kindsköpf, wenn die einmal glauben, es is was lustig, dann sind die davon net wegzulecken.
Strasser: Pffft!
Bartenstein: Wegzulecken! Ha!
Schüssel: Zu locken! Himmel, wie hat ma des nur passieren können, hihi!
Strasser: Passt scho, Wolfi. Immer schön lecker bleiben!
Ferrero-Waldner: Ihr seids gemein. Dabei tu i des alles nur für die Partei.
Bartenstein: Wir stehen ja eh alle hinter dir.
Schüssel: Genau. Und Zunge rein, Ernstl!